Nachrichtenüberblick
- Blasenkrebs – bessere Chance auf Heilung durch Früherkennung
- Empfehlungen zur nachhaltigen Beschaffung vorgelegt
- Die Nase - ein hochsensibles Messinstrument
- Neue Norm zur gaschromatografischen Bestimmung organische
- Wunderfaser mit Nebenwirkungen
- Kaufverhalten von Kunden in Baumärkten untersucht
- QVC und Fairtrade vereinbaren Zusammenarbeit
- WWF und DBU: Analysemethode zum Herkunftsnachweis für Holz ist einsatzbereit
- Tropenholz aus heimischen Wäldern
- Businesskleidung - Chemiefasern bieten viele Vorteile
- REACH: Pflichten auch für den Handel
- Mode als soziales Statement
- Technische Regeln Gefahrstoffe: Bei Änderung Mail
- PAK Prüfung für die GS-Zeichenvergabe
- Spinnenseide aus der Retorte
- Technische Regel für Gefahrstoffe 526 "Laboratorien" aktualisiert
- Frische Luft statt Schadstoff-Mief
- Duftstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln – es geht auch ohne
- Begründun
gen zu Arbeitsplatzgrenzwerten in der TRGS 900 veröffentlicht
- Entscheidung zum Inverkehrbringen von Magnetspielzeugen
- Urwaldkiller Holzhandel
- Verbraucherinformationsgesetz aktiv nutzen
- BfR richtet nationale Expertengremien für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz ein
- Weltweit erste wissensbasierte Suchmaschine für Alternativmethoden zu Tierversuchen ist online
- Weltverbesserer als Mega-Konsumentengruppe?
- RAPEX-Jahresbericht: Mehr als ein gefährliches Spielzeug pro Tag
- Intelligente Kleidung
- Online-Rechner zur Berechnung des Arbeitsplatzgrenzwertes für Kohlenwasserstoffgemische
Die Nachrichten im Einzelnen
1. | 26.05.2008 | Gesundheit
Blasenkrebs – bessere Chance auf Heilung durch Früherkennung
MasterMedia GmbH
28.750 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Blasenkrebs – alle 20 Minuten ein neuer Fall. Auslöser der Krebserkrankung sind Schadstoffe aus der Umwelt, vor allem so genannte aromatische Amine. Neben Berufsgruppen wie Maschinisten, Metallarbeiter, Friseure und Arbeiter der chemischen und Farbindustrie sind vor allem Raucherinnen und Raucher stark gefährdet. Die Schadstoffe gelangen bei ihnen durch das Inhalieren des Rauchs über die Lungen in die Blutbahn und schließlich auch in die Blasenwand. Je länger und je mehr Zigaretten jemand geraucht hat, desto größer ist das Risiko, dass sich in der Blase ein Krebsgeschwür bildet. Menschen, die an Blasenkrebs erkranken, sind häufig bereits über 65 Jahre alt. Mehr...
2. | 23.05.2008 | Verbraucherschutz
Empfehlungen zur nachhaltigen Beschaffung vorgelegt
Rat für Nachhaltige Entwicklung
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung fordert eine umfassende Nachhaltigkeitsreform der öffentlichen Beschaffung. Der Rat hat anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Modernisierung des Vergaberechts konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung vorgelegt. Mit einem Volumen von etwa 360 Milliarden Euro, das sind etwa 17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, spielt die öffentliche Hand eine bedeutende volkswirtschaftliche Rolle in wichtigen Märkten für Güter und Dienstleistungen.
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3. | 23.05.2008 | Recht
Die Nase - ein hochsensibles Messinstrument
VDI
Richtlinie VDI 3940 Blatt 3 (Entwurf): Bestimmung von Geruchsstoffimmissionen durch Begehungen - Ermittlung von Geruchsintensität und hedonischer Geruchswirkung im Feld
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4. | 23.05.2008 | Recht
Neue Norm zur gaschromatografischen Bestimmung organische
analytik-news.de
Grundlagen der gaschromatografischen Bestimmung organischer Verbindungen in der Innen- und Außenluft bietet die Richtlinie VDI 2100 Blatt 1. Im Juni veröffentlicht die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN eine neue Ausgabe, die die Fassung von 2001 ersetzt.
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5. | 21.05.2008 | Nano-Technologie
Wunderfaser mit Nebenwirkungen
wissenschaft.de
Nanoröhrchen können im Körper eine ähnliche Wirkung entfalten wie Asbestfasern. Das haben amerikanische und britische Forscher in Tests mit Mäusen nachgewiesen, denen sie Nanoröhrchen in die Bauchhöhle injizierten. Die Tiere zeigten daraufhin ähnliche Reaktionen wie Mäuse einer Kontrollgruppe, die Asbestfasern ausgesetzt waren. "Die Ergebnisse sind ein Alarmsignal für die Nanotechnologie im Allgemeinen und die Nutzung von Nanoröhrchen im Besonderen", kommentieren die Wissenschaftler ihre Beobachtungen. Es seien dringend weitere Studien nötig, ehe Nanoröhrchen eine breite Anwendung in der Technik finden, schreiben Ken Donaldson von der Universität in Edinburgh und seine Kollegen.
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6. | 20.05.2008 | Verbraucherschutz
Kaufverhalten von Kunden in Baumärkten untersucht
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Produktsicherheit hat für Kunden in Baumärkten eine größere Bedeutung als der Preis oder die Funktionalität, wenn es um den Kauf von Handmaschinen und Heimwerkergeräten geht. Das ergab eine Befragung von über 1.000 Baumarktkunden im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung, die im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vom Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt wurde. Produktsicherheit ist dabei für alle Altersgruppen und weitgehend unabhängig von der Berufsausbildung wichtig. Allerdings hat Sicherheit für ältere Kundengruppen einen deutlich höheren Stellenwert. Darüber hinaus spielt bei einer Kaufentscheidung die einfache Handhabung der Geräte eine immer größere Rolle.
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7. | 20.05.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
QVC und Fairtrade vereinbaren Zusammenarbeit
TransFair
QVC wird ab 1. Juni Fairtrade-Produkte anbieten. Das haben der deutsche Marktführer für Teleshopping und Fairtrade vereinbart. Dabei nimmt QVC als erstes Teleshopping-Unternehmen in Deutschland Textilien aus Fairem Handel unter dem Gütesiegel von TransFair auf. In Deutschland sind Textilien aus Fairtrade-Baumwolle erst seit Herbst 2007 erhältlich. QVC bietet nun seinen Kunden die Möglichkeit, Heimtextilien sowie Tag- und Nachtwäsche aus Fairem Handel zu beziehen, die den Baumwollproduzenten aus Entwicklungsländern einen fairen und stabilen Preis garantieren.
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8. | 14.05.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
WWF und DBU: Analysemethode zum Herkunftsnachweis für Holz ist einsatzbereit
WWF
Im Kampf gegen den internationalen Handel mit Holz aus illegalen Quellen ist der WWF in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Labor Agroisolab einen großen Schritt vorangekommen.
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9. | 15.04.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Tropenholz aus heimischen Wäldern
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Ob Picknickbänke oder Gartenstühle: Wer nach Gartenmöbeln Ausschau hält, findet fast ausschließlich Produkte aus Tropenholz - von Herstellern und Verbrauchern geschätzt für seine hohe Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Einheimische Baumarten wie die Buche galten bislang als wenig bis gar nicht geeignet für den Einsatz im Freien. Das Laborgespräch VI des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) stellt nun die Ergebnisse des Göttinger Forschungsverbundes "Innovative modifizierte Buchenholzprodukte" unter der Leitung von Professor Dr. Holger Militz der Abteilung Holzbiologie/ Holzprodukte der Universität Göttingen vor. Die Wissenschaftler des Verbundes haben eine neue Methode entwickelt, um die Widerstandsfähigkeit, die Oberflächenhärte und Dauerhaftigkeit von Buchenholz zu erhöhen und somit seinen Außeneinsatz zu ermöglichen.
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10. | 05.05.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Businesskleidung - Chemiefasern bieten viele Vorteile
Hohensteiner Institute / idw
Wolle gilt bei vielen Trägern von hochwertiger Businesskleidung nach wie vor als Nonplusultra - zu Unrecht. Moderne Chemiefasern, deren Eigenschaften sich gezielt beeinflussen lassen, bieten gegenüber der Naturfaser auch bei Anzügen und Kostümen zahlreiche Vorteile.
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11. | 13.05.2008 | Verbraucherschutz
REACH: Pflichten auch für den Handel
Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels
Am 1. Juni 2007 trat die EU-Chemikalienverordnung REACH in Kraft, die Mensch und Umwelt besser vor schädlichen Substanzen schützen soll. In erster Linie müssen aufgrund dieser Verordnung zwar die Produzenten bzw. Importeure tätig werden, doch auch der Einzelhandel ist betroffen.
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12. | 09.05.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Mode als soziales Statement
UmweltDialog
Die Bewegung des Ökobooms erfolgte gewissermaßen von innen heraus: Zuerst kamen die Biolebensmittel, die innere Einnahme, dann ging die Bewegung über die äußere Hülle, die Haut. Die Naturkosmetik und ihr breites Produktangebot rückten immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Die guten Umsatzzuwächse machten aus den Nischenprodukten plötzlich einen unaufhaltsamen Trend. Und schließlich folgte die Mode. Ein Gastbeitrag von Dr. Alexandra Hildebrandt.
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13. | 20.05.2008 | Recht
Technische Regeln Gefahrstoffe: Bei Änderung Mail
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Auch die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) werden an aktuelle Erkenntnisse angepasst. So trat beispielsweise im März die neue TRGS 400 in Kraft. Für Anwender des Technischen Regelwerkes für Gefahrstoffe hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt einen neuen Service eingerichtet. Ein Newsletter informiert aktuell über die Veröffentlichung neuer TRGS. Abonnenten des neuen BAuA-Services erhalten eine E-Mail unmittelbar nach der offiziellen Veröffentlichung neuer TRGS. Die aktualisierten Technischen Regeln lassen sich dann kostenfrei auf der BAuA-Homepage einsehen.
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14. | 05.05.2008 | Chemikalien
PAK Prüfung für die GS-Zeichenvergabe
analytik-news.de
Der Ausschuss für technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (AtAV) hat die verbindliche Prüfung auf PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) für die GS-Zeichenvergabe auf der Grundlage des Dokuments ZEK 01-08 der Akkreditierungsstelle ZLS beschlossen. Gemäß den Vorgaben müssen GS-Zertifizierungsstellen diese neue Anforderung ab 1. April 2008 umsetzen. Die Anforderungen umfassen ebenfalls die bestehenden SGS GS-Zertifizierungen.
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15. | 09.05.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Spinnenseide aus der Retorte
scinexx.de
Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, den natürlichen Herstellungsprozess von Spinnenseide-Fäden im Labor nachzubauen. Damit können jetzt die genauen physikalischen und chemischen Bedingungen erforscht werden, unter denen sich aus den Spinnenseide-Proteinen ein Faden bildet.
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16. | 08.05.2008 | Recht
Technische Regel für Gefahrstoffe 526 "Laboratorien" aktualisiert
BAuA / Analytik-News
Diese neue technische Regel (Ausgabe Februar 2008) findet Anwendung auf Laboratorien, in denen nach chemischen, physikalischen oder physikalisch-chemischen Methoden präparativ, analytisch oder anwendungstechnisch mit Gefahrstoffen gearbeitet wird. Für Gefährdungen, die aus Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen im Labor erwachsen, ist die Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe "Schutzmaßnahmen für gezielte und nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in Laboratorien" (TRBA 100) zusätzlich zu beachten.
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17. | 08.05.2008 | Gerüche und Duftstoffe
Frische Luft statt Schadstoff-Mief
chemie.de
Ein neues Auto erkennt man nicht nur an blitzendem Lack und neuester Technik - man erkennt es auch am Geruch. Denn wer in einen Neuwagen steigt, wird in der Regel von einem ganzen Cocktail chemischer Substanzen eingehüllt: Alles riecht irgendwie "neu": verantwortlich dafür sind vor allem flüchtige Verbindungen, die aus den Baumaterialien des Fahrzeuginnenraums ausgasen. Und die sorgen unter Umständen nicht nur für einen etwas unangenehmen Geruch, sondern können auch eine Gefahr für die Gesundheit sein.
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18. | 08.05.2008 | Gerüche und Duftstoffe
Duftstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln – es geht auch ohne
Umweltbundesamt
Etwa 630.000 Tonnen Waschmittel wandern jährlich über deutsche Ladentheken. Umgerechnet verbrauchen somit jede Bürgerin und jeder Bürger fast acht Kilogramm Waschmittel im Jahr. Rechnet man Reinigungs- und Pflegemittel hinzu, verdoppelt sich der Pro-Kopf-Verbrauch. Die Mehrzahl der Wasch- und Reinigungsmittel enthalten Duftstoffe. Über deren Wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt ist aber vergleichsweise wenig bekannt. Klar ist jedoch: Manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie häufig Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können. „Was wir als angenehm empfinden, muss für die Gesundheit und die Umwelt nicht automatisch gut sein. Deshalb sind auch die Hersteller und Vertreiber von Duftstoffen gefordert, die Forschung für mehr Wissen über die Risiken von Duftstoffen zu fördern“, sagt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes, anlässlich des Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ a
m 10. Mai 2008.
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19. | 08.05.2008 | Recht
Begründungen zu Arbeitsplatzgrenzwerten in der TRGS 900 veröffentlicht
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Arbeitsplatzgrenzwerte für Gefahrstoffe werden durch den Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) aufgestellt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der TRGS 900 bekannt gegeben.
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20. | 07.05.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Entscheidung zum Inverkehrbringen von Magnetspielzeugen
CE-Newsletter / VDI
In der Vergangenheit haben sich ernste Gefahren gezeigt, die durch Magnetspielzeug hervorgerufen werden. Offenkundig wurden diese Gefahren eine Reihe von Unfällen, die in den Jahren 2006 und 2007 weltweit gemeldet wurden: Kinder verschluckten Magnete, die sich von Spielzeug gelöst hatten, oder kleine, Magnete enthaltende Spielzeugteile. Wird mehr als ein Magnet verschluckt, können diese Magnete einander anziehen und eine — unter Umständen tödliche — Darmperforation, -infektion oder -obstruktion verursachen. Auch das Einatmen von Magneten kann zu schweren Verletzungen führen; wenn Magnete durch Aspiration bis in die Lunge gelangen, ist eine sofortige Operation notwendig.
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21. | 07.05.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Urwaldkiller Holzhandel
Greenpeace
Bundesweit werden in Baumaerkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgefuehrt hat. Die in 700 Geschaeften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu grossen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, fuer die Urwald zerstoert wurde. Greenpeace-Aktivisten praesentieren die Ergebnisse der Recherche heute vor dem Tagungsgebaeude der Umweltministerkonferenz in Mainz. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will hier mit den Uweltministern der Bundeslaender die deutsche Position zum kommenden UN-Urwaldgipfel (Convention on Biological Diversity) formulieren. Greenpeace fordert Gabriel auf, sich im Vorfeld der Konferenz fuer ein europaeisches Urwaldschutzgesetz einzusetzen, das den Handel mit illegalem Holz unter Strafe stellt.
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22. | 30.04.2008 | Verbraucherschutz
Verbraucherinformationsgesetz aktiv nutzen
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ruft Verbraucher und Verbände auf, das neue Verbraucherinformationsgesetz (VIG) aktiv zu nutzen. "Nur indem Verbraucher ihre neuen Rechte wahrnehmen, erfahren wir, was das neue Gesetz wert ist", erklärt Vorstand Gerd Billen. Durch Anfragen könnten die Verbraucher nicht nur für sie relevante Informationen erlangen, sondern zugleich Vollzugsdefizite der Behörden aufdecken. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband kündigte an, von den neuen Möglichkeiten selbst Gebrauch zu machen.
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23. | 24.04.2008 | Verbraucherschutz
BfR richtet nationale Expertengremien für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz ein
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wird in Fragen der Lebensmittelsicherheit und der Produktsicherheit künftig von 14 Kommissionen in seiner wissenschaftlichen Arbeit für die Bundesregierung und europäische Gremien beraten. In jede Kommission wurden rund zehn externe, unabhängige Sachverständige berufen, die ehrenamtlich ihre Expertise in die Arbeit des BfR einbringen. „Mit diesem Expertennetzwerk können wir Sachverstand auf höchstem wissenschaftlichen Niveau für unsere Risikobewertungen bündeln und in internationale Gremien einbringen“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. Die wissenschaftliche Qualität der Stellungnahmen des Instituts wird so erhöht und eine externe Qualitätssicherung gewährleistet. Darüber hinaus ist es dem Institut damit auch in Krisenfällen möglich, kurzfristig externen Sachverstand einzuholen. Die Struktur der Kommissionen am BfR orientiert sich weitgehend an der Kommissionsstruktur der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherh
eit (EFSA).
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24. | 24.04.2008 | Chemikalien
Weltweit erste wissensbasierte Suchmaschine für Alternativmethoden zu Tierversuchen ist online
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Im Jahr 2007 hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro für die wissenschaftliche Erarbeitung von Tierversuchsersatzmethoden bereit-gestellt. Insgesamt 11 Anträge haben im Begutachtungsverfahren die erforderliche Priorität für eine Förderung erreicht.
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25. | 23.04.2008 | Allgemeines
Weltverbesserer als Mega-Konsumentengruppe?
UmweltDialog
Gut gestylt die Welt verbessern - und das darf gerne etwas kosten. Jährlich 200 Milliarden Euro Marktpotential stellen die sogenannten LOHAS - ein neuer Konsumententyp genannt, der nicht bloß bei Ernährung, sondern auch bei Kleidung, Urlaub und Wohnen für Qualität und gutes Gewissen tiefer in den Geldbeutel greift. Zu diesem Ergebnis kommt die Vorstudie "Megatrend Nachhaltigkeit" des Umweltökonomen Prof. Dr. Werner F. Schulz von der Universität Hohenheim, die im Rahmen des BMBF-Balance Projekts "Medialisierung der Nachhaltigkeit" durchgeführt wurde. "Der Megatrend wird weiter andauern – die Wirtschaft muss noch stärker reagieren", prophezeit der Experte. Detaillierte Ergebnisse sollen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung im Herbst 2008 im Bundespresseamt mit Medienvertretern diskutiert werden.
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26. | 21.04.2008 | Verbraucherschutz
RAPEX-Jahresbericht: Mehr als ein gefährliches Spielzeug pro Tag
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv
"Effektiver kontrollieren, besser koordinieren, schärfer sanktionieren" lauten die Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). Heute wurden von der Europäischen Kommission die RAPEX-Zahlen für das Jahr 2007 vorgelegt. Das EU-Schnellwarnsystem listet gefährliche Konsumgüter auf. Insgesamt landeten rund 1.350 Produkte auf der Warnliste - ein Anstieg um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erneut waren Spielzeuge mit einem Anteil von rund 30 Prozent die am häufigsten gelisteten Waren.
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27. | 21.04.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Intelligente Kleidung
scinexx Das Wissensmagazin
Heizbare T-Shirts, selbstreinigende Jacken, Musik aus der Lederhose, Schutzanzüge, die giftige Dämpfe erkennen: All dies klingt nach James Bond und seinem Helfer „Q“, der 007 immer wieder mit Aufsehen erregenden Erfindungen zur Seite steht – und ist doch längst Realität.
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28. | 16.04.2008 | Chemikalien
Online-Rechner zur Berechnung des Arbeitsplatzgrenzwertes für Kohlenwasserstoffgemische
analytik-news.de
An vielen Arbeitsplätzen werden Kohlenwasserstoffe als Lösemittel eingesetzt. Für die Berechnung des Arbeitsplatzgrenzwertes von Kohlenwasserstoffgemischen kann gemäß TRGS 900 die RCP-Methode (RCP = reciprocal calculation procedure) verwendet werden. Zur Unterstützung der Berechnung stellt das BGIA einen Online-Rechner zur Verfügung.
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Hinweis:
Der Newsletter eco-info wird herausgegeben vom
eco-Umweltinstitut, Sachsenring 69, 50677 Köln.
Sie erreichen uns per Email unter: info@eco-info.de
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Die hier veröffentlichen Bewertungen und Nachrichten zu den besprochenen Themen werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr eco-info-Team