Nachrichtenüberblick
- Flammschutzmittel DecaBDE ab 1. Juli 2008 in Elektro- und Elektronikgeräten verboten
- Jahresbericht 2007 - Die Weltbaumwollsituation
- Gütesiegel für nachhaltiges Bauen vorgestellt
- ÖKO-TEST Schwimmhilfen
- Chemie der Aromen und Düfte
- Abschluss des Nationalen Forschungsprogramms "Hormonaktive Stoffe"
- Nanopartikel - kleine Dinge, große Wirkung
- Weiter Unklarheiten bei „Öko“ oder „organic“
- Positive Ergebnisse der EU-Risikobewertung von DecaBDE im EU-Amtsblatt veröffentlicht
- Ratgeber Wärmedämmstoffe des Wissenschaftsladen Bonn e.V. informiert Verbraucher,
welche Dämmstoffe sich jeweils für sie empfehlen.
- Das Geheimnis der Spinnfäden
- Spielzeug: Produktsicherheit durch „Qualitätskultur“
- ÖKO-TEST Kinderbetten
- Schimmelpilze: Dunkelheit fördert Sex und Giftstoff-Produktion
- Fraunhofer-Institut für Holzforschung als erste europäische Prüfstelle für Formaldehydüberwachung
in Kali
fornien anerkannt
- BfR empfiehlt europaweit einheitliche Regelung für den Einsatz neuer Duftstoffe in kosmetischen Mitteln
- Das dampft: Lamellenjalousien aus Holz
- Wie verhalten sich Nanopartikel in der Umwelt?
- Entwurf für einen revidierten Deutschen FSC Waldstandard
- Human-Biomonitoring: Nachweis der inneren Belastung mit Formaldehyd nicht möglich
- Luftqualität und Gesundheit
- Neue EU-Chemikalienbehörde muss gefährliche Chemikalien verbieten
- Analyse und Bewertung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen
- Riechen auf Karte gebannt
Die Nachrichten im Einzelnen
1. | 30.06.2008 | Recht
Flammschutzmittel DecaBDE ab 1. Juli 2008 in Elektro- und Elektronikgeräten verboten
Umweltbundesamt
Elektro- und Elektronikgeräte, die in Europa auf den Markt kommen, dürfen ab dem 1. Juli 2008 nicht mehr das Flammschutzmittel Decabromdiphenylether (DecaBDE) enthalten. Dies gilt unabhängig vom Herstellungsort der Geräte und für alle enthaltenen Bauteile. Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Andreas Troge sagte: „Damit ist das besonders problematische DecaBDE endlich aus neuen Elektro- und Elektronikgeräten verbannt. Auch die Textilindustrie sollte für den Flammschutz bei Vorhängen, Rollos oder Möbelbezugsstoffen auf DecaBDE verzichten. Umweltschonendere Alternativen stehen bereit.“ Das können etwa Textilfasern mit fest eingesponnenen Flammschutzmitteln auf Phosphorbasis sowie Gewebe aus schwer entflammbaren Kunststoffen - wie Polyaramiden - oder aus Glasfasern sein. Oft lässt sich die Entflammbarkeit der Textilien und Möbel auch mit einer anderen Webtechnik oder einem dichteren Polsterschaum stark herabsetzen. In diesen Fällen wären überhaupt keine Flammschutzmittel mehr
notwendig.
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2. | 01.07.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Jahresbericht 2007 - Die Weltbaumwollsituation
Bremer Baumwollbörse
Auf der 134. ordentlichen Generalversammlung der Bremer Baumwollbörse wurde der Jahresbericht 2007 vorgestellt und entgegengenommen. Der Bericht enthält neben dem Tätigkeitsbericht der Baumwollbörse eine umfassende textliche Darstellung des Weltbaumwollmarktes.
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3. | 30.06.2008 | Verbraucherschutz
Gütesiegel für nachhaltiges Bauen vorgestellt
infoholz.de
Erst war der Name da, jetzt hat es ein Gesicht: Das neue "Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen" wurde erstmals auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) am 17. Juni in Stuttgart vorgestellt. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee präsentierte das zugehörige Logo am Donnerstag, 26. Juni, auf dem Tag der Deutschen Bauindustrie in Berlin. Verliehen wird es in gold, silber und bronze.
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4. | 30.06.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
ÖKO-TEST Schwimmhilfen
ÖKO-TEST
Alle untersuchten Schwimmhilfen aus PVC sind in einem aktuellen ÖKO-TEST mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Sie waren randvoll mit bedenklichen Stoffen, fünf sogar mit verbotenen Weichmachern verseucht. Alle Testergebnisse von 16 billigen und teuren Schwimmhilfen stehen in der Juli-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins.
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5. | 26.06.2008 | Termin
Chemie der Aromen und Düfte
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Das 39. Internationale Symposium zur Erforschung Ätherischer Öle (ISEO 2008, International Symposium on Essential Oils) findet vom 7. bis 10. September in Quedlinburg statt. Es werden rund 250 Wissenschaftler aus allen Kontinenten erwartet, die neueste Erkenntnisse über Analytik, Biogenese und kommerzielle Nutzung dieser interessanten Pflanzeninhaltsstoffe austauschen. Die beiden Institute "Ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz" und "Züchtungsforschung an Gartenbaulichen Kulturen und Obst" am Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen) sowie die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnen für die Organisation der Veranstaltung im Quedlinburger Palais Salfeldt verantwortlich.
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6. | 26.06.2008 | Chemikalien
Abschluss des Nationalen Forschungsprogramms "Hormonaktive Stoffe"
Schweizerischer Nationalfonds SNF
Hormonaktive Chemikalien, die im Körper Schaden anrichten können, sind weit verbreitet: Sie kommen in Kunststoffen, Pestiziden oder Kosmetika vor - und gelangen von dort in Mensch und Tier. Das nun abgeschlossene Nationale Forschungsprogramm "Hormonaktive Stoffe: Bedeutung für Menschen, Tiere und Ökosysteme" (NFP 50) zeigt unter anderem, dass die Belastung von Flüssen und Trinkwasser in der Schweiz eher tief ist. In Muttermilch aber fanden Forschende beunruhigend hohe Konzentrationen solcher Substanzen.
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7. | 19.06.2008 | Nano-Technologie
Nanopartikel - kleine Dinge, große Wirkung
VDI Technologiezentrum GmbH / idw
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine neue Broschüre zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien veröffentlicht, die die Chancen und Risiken dieser Zukunftstechnologie allgemeinverständlich und anschaulich nach dem aktuellen Stand der Technik darstellt.
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8. | 17.06.2008 | Verbraucherschutz
Weiter Unklarheiten bei „Öko“ oder „organic“
BTE e.V.
Derzeit rollt eine kleine Biowelle durch die Textilsortimente, die (natürlich) bei Politik und Medien ein vielfach verstärkendes Echo findet. Vom Drogeriediscounter bis zum Bekleidungsversender werden Teile aus „organic cotton“ oder „Öko-Baumwolle“ angeboten.
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9. | 10.06.2008 | Chemikalien
Positive Ergebnisse der EU-Risikobewertung von DecaBDE im EU-Amtsblatt veröffentlicht
chemie.de
Das European Brominated Flame Retardant Industry Panel (EBFRIP) begrüßt die positiven Ergebnisse für das bromierte Flammschutzmittel DecaBDE, die am 29. Mai 2008 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden. Diese Veröffentlichung ist der letzte formale Schritt im Risikobewertungsverfahren für DecaBDE, das im Jahr 2004 abgeschlossen und im Dezember 2007 überprüft wurde.
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10. | 17.06.2008 | Lese-Tipp
Ratgeber Wärmedämmstoffe des Wissenschaftsladen Bonn e.V. informiert Verbraucher, welche Dämmstoffe sich jeweils für sie empfehlen.
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Ab 1. Juli 2008 wird der Energieausweis für Häuser Pflicht, die bis 1965 gebaut worden sind. Im Januar 2009 müssen auch die Hausbesitzer nachziehen, die ein jüngeres Gebäude haben, das sie vermieten oder verkaufen möchten. Durch den Energieausweis können Mieter oder Käufer mit einem Blick abschätzen, ob viel oder wenig Energiekosten auf sie zukommen. „Bei steigenden Energiekosten wird die Dämmung einer vermieteten, aber auch einer selbst genutzten Wohnung damit zu einem immer wichtigeren Faktor für den Wert eines Hauses“, sagt Antje Lembach, Baubiologie-Expertin des Wissenschaftsladen Bonn. Der Wissenschaftsladen Bonn, mit 25 Mitarbeitern der größte der rund 60 Wissenschaftsläden in Europa, bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah für Verbraucher auf.
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11. | 17.06.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Das Geheimnis der Spinnfäden
wissenschaft.de
Spinnfäden können auf zwei unterschiedliche Arten elastisch sein. Je nachdem, wie der Faden molekular aufgebaut ist, kann er entweder die Eigenschaften einer Sprungfeder oder die eines Gummibandes aufweisen. Die gummiartigen Eigenschaften machen den Faden temperaturempfindlich – bei höheren Temperaturen wird er dehnbarer, berichtet John Gosline von der University of British Columbia in Vancouver.
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12. | 13.06.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Spielzeug: Produktsicherheit durch „Qualitätskultur“
EU-Nachrichten
Die EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, hat einen Bericht über Spielzeugsicherheit vorgelegt, der die Produktsicherheit in der Lieferkette analysiert. Darin wird betont, dass die Überprüfung des Endprodukts nicht ausreicht. Produktsicherheit müsse wesentlicher Bestandteil der „Qualitätskultur“ eines Unternehmens sein.
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13. | 17.06.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
ÖKO-TEST Kinderbetten
ÖKO-Test
Kinderbetten, die in Deutschland verkauft werden, haben teilweise gravierende Sicherheitsmängel. Dazu gehören etwa zu große Abstände zwischen den Gitterstäben oder zu große Bohrlöcher. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat für seine aktuelle Juni-Ausgabe zehn Betten für Kleinkinder auf Herz und Nieren prüfen lassen und kommt zu diesem bedenklichen Fazit.
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14. | 12.06.2008 | Gesundheit
Schimmelpilze: Dunkelheit fördert Sex und Giftstoff-Produktion
Georg-August-Universität Göttingen
Die Bildung krebserregender Giftstoffe bei Schimmelpilzen wird durch einen "lichtempfindlichen" Eiweiß-Komplex der Zellen gesteuert. Dabei ist die Produktion von Toxinen an sexuelle Entwicklungsprozesse der Pilze gekoppelt, die in erster Linie in der Dunkelheit ablaufen. Der molekulare Mechanismus, der dieser Koppelung von Toxinproduktion und Pilzentwicklung bei Aspergillen zugrundeliegt, konnte jetzt von Wissenschaftlern der Georg-August-Universität in Kooperation mit amerikanischen Kollegen entschlüsselt werden. Die Forscher isolierten dazu den sogenannten Velvet-Komplex, der im Dunkeln aktiv ist und durch Lichteinwirkung auseinanderfällt. Die Forschungsarbeiten an der Georgia Augusta wurden unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Braus am Göttinger Zentrum für Moleulare Biowissenschaften durchgeführt. Das Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht die Arbeitsergebnisse, die für die weitere Erforschung von Schimmelpilzen unter pharmazeutischen Aspekten von Bedeutung ist, in seiner aktuellen Aus
gabe vom 13. Juni 2008.
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15. | 10.06.2008 | Chemikalien
Fraunhofer-Institut für Holzforschung als erste europäische Prüfstelle für Formaldehydüberwachung in Kalifornien anerkannt
Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI
In Kalifornien wird ab 2009 die Formaldehydabgabe von Spanplatten, Faserplatten und bestimmten Sperrhölzern in zwei Stufen neu reguliert. In der Endstufe müssen zum Beispiel Spanplatten einen fast vierzig Prozent niedrigeren Emissionswert aufweisen als in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Es wird erwartet, dass die kalifornische Regelung in den nächsten Jahren für ganz Nordamerika verbindlich wird.
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16. | 10.06.2008 | Gerüche und Duftstoffe
BfR empfiehlt europaweit einheitliche Regelung für den Einsatz neuer Duftstoffe in kosmetischen Mitteln
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Duftstoffe mit allergenem Potenzial müssen gekennzeichnet werden, sobald sie bestimmte Konzentrationen in kosmetischen Produkten überschreiten. In den kosmetikrechtlichen Vorschriften der EU sind 26 kennzeichnungspflichtige Duftsstoffe aufgelistet. Allerdings ist diese Liste nicht vollständig. Neu entwickelte Duftstoffkomponenten fallen nicht unter die Deklarationspflicht, weshalb ungeprüfte Duftsstoffe mit allergenem Potenzial auf den Markt gelangen könnten.
Ein neuer, noch nicht regulierter Duftsstoff ist Majantol. Da Majantol bereits in vielen kosmetischen Produkten enthalten ist, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) das allergene Potenzial dieses Duftstoffes bewertet. Ergebnis der Bewertung war, dass Majantol ein allergenes Potenzial aufweist, obwohl auf molekularer Ebene kein Hinweis auf die Ursache erkennbar ist. Bei Allergikern kann der Duftstoff eine Kontaktdermatitis hervorrufen und zur Bildung von Ekzemen führen. Deshalb empfiehlt das BfR, das Auftreten von Kontaktallergien weiterhin durch epidemiologische Studien zu kontrollieren und gegebenenfalls die Liste der deklarationspflichtigen Duftsstoffe fortzuschreiben.
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17. | 06.06.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Das dampft: Lamellenjalousien aus Holz
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.
Nach Jahren üppiger Fensterdekorationen sind Lamellenjalousien wieder im Kommen. Besonders beliebt sind Holzlamellen. Kein Wunder, die beigefarbenen bis braunen Lamellen sind schlicht und sorgen dennoch für ein wohnliches Ambiente. Der diskret abgeschattete Lichteinfall kann eine Stimmung erzeugen wie großes Kino. Aber Vorsicht: Bei manchen Jalousien können unter Umständen aus der Verleimung gesundheitsgefährdende Gase verdampfen.
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18. | 09.06.2008 | Nano-Technologie
Wie verhalten sich Nanopartikel in der Umwelt?
EMPA / idw-online.de
Auf dem "Berg der Wahrheit", dem Monte Verità bei Ascona, Schweiz, trafen sich vor kurzem mehr als 100 WissenschaftlerInnen aus aller Welt, um auf Einladung der Empa über die Auswirkungen synthetischer Nanopartikel auf die Umwelt zu diskutieren. Obwohl das Forschungsgebiet der "Nano-Umweltforschung" noch jung ist, wurden bereits erste Ergebnisse präsentiert. Unter anderem von Empa-ForscherInnen, die Stoffflüsse und Umweltverteilung verschiedener Nanopartikel mit Hilfe von Modellrechnungen abschätzten. Fazit der Studie, die soeben in der Zeitschrift "Environmental Science & Technology" veröffentlicht wurde, und über die "Nature Nanotechnology" in ihrer Juni-Ausgabe berichtet: Je nach Art der Partikel und ihrer Verwendung sind vor allem kleinere Fliessgewässer mit hohem Abwassereintrag betroffen; in Luft und Boden werden von den in der Studie untersuchten Nanopartikeln dagegen nur geringe Mengen vorausgesagt.
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19. | 09.06.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Entwurf für einen revidierten Deutschen FSC Waldstandard
FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Der Revisionsprozess des Deutschen FSC-Waldstandards hat grundsätzlich zum Ziel die Allianz der FSC-Arbeitsgruppe Deutschland zu stärken und einen Standard zu entwickeln, der:
• einer fachlichen Überprüfung jederzeit stand hält,
• den internationalen FSC-Vorgaben entspricht,
• für aufgeschlossene Forstbetriebe umsetzbar ist,
• ökologische und soziale Vorbildfunktion hat und
• damit auch zukünftig als Referenzstandard für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung
in Deutschland gilt.
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20. | 09.06.2008 | Gesundheit
Human-Biomonitoring: Nachweis der inneren Belastung mit Formaldehyd nicht möglich
Helmholtz Zentrum München
Formaldehyd reizt die Schleimhäute, verursacht Allergien und kann - wenn es eingeatmet wird - Krebs im Nasen-Rachenraum auslösen. Weltweit wird Formaldehyd in großen Mengen hergestellt und ist in vielen Produkten des täglichen Gebrauchs vorhanden. Die Hauptquellen der Umweltbelastung mit dieser leicht flüchtigen Substanz sind unter anderem Pressspanplatten, Textilien, Abgase und Tabakrauch.
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21. | 03.06.2008 | Gesundheit
Luftqualität und Gesundheit
Umweltbndesamt (UBA)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Kooperationszentrum zur Überwachung der Luftqualität und Bekämpfung der Luftverschmutzung beim UBA für weitere vier Jahre bestätigt. Das Zentrum befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Luftverunreinigungen und Gesundheit und fungiert als Schnittstelle zwischen Fachgremien und Institutionen der 53 WHO-Mitgliedstaaten der europäischen Region. Es organisiert Expertentreffen, unterstützt und berät die WHO und wirkt an Publikationen mit.
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22. | 03.06.2008 | Chemikalien
Neue EU-Chemikalienbehörde muss gefährliche Chemikalien verbieten
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Anlässlich des bevorstehenden Arbeitsbeginns der neuen Europäischen Chemikalienagentur ECHA am 3. Juni in Helsinki forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung auf, mit Hilfe der neugeschaffenen Institution für ein schnelles Verbot gefährlicher Chemikalien zu sorgen. Dazu müsse die Behörde jedoch mit ausreichenden personellen und finanziellen Kapazitäten ausgestattet werden. Sicherzustellen sei außerdem eine Beteiligung der Öffentlichkeit an ihrer Arbeit.
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23. | 03.06.2008 | Lese-Tipp
Analyse und Bewertung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Deutsche Verbraucher empfinden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als Risiko Nummer Eins, wenn es um Lebensmittel geht. Das zeigen Umfrageergebnisse des Eurobarometer, das die Europäische Kommission im Jahr 2006 veröffentlichte. Danach sind 69 Prozent der Deutschen besorgt über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf Obst und Gemüse. Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln können als Rückstände auf pflanzlichen Lebensmitteln an den Verbraucher gelangen. Diese Rückstände müssen aber so gering sein, dass sie die Gesundheit von Verbrauchern nicht schädigen. Dazu müssen gesetzlich geregelte Höchstmengen (Höchstgehalte) eingehalten werden. Ob dies der Fall ist, kontrollieren die amtlichen Überwachungseinrichtungen der Länder. Dafür brauchen sie effiziente Nachweismethoden, die das BfR prüft.
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24. | 02.06.2008 | Gerüche und Duftstoffe
Riechen auf Karte gebannt
scinexx Das Wissensmagazin
Wie reagiert das Gehirn auf einen bisher unbekannten Geruch? Dank der ersten Riechkarte kann dies jetzt vorhergesagt werden. Basierend auf den chemischen Eigenschaften von Duftmolekülen stellten Wissenschaftler jetzt eine Karte zusammen, die erstmals die relativen Unterschiede zwischen Düften als Distanzen darstellt. Die in Nature Methods veröffentlichte Studie stützt zudem die Theorie, dass es universelle, in der Gehirnstruktur verankerte Gesetzmäßigkeiten des Riechens gibt.
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