Liebe Leserinnen und Leser von eco-info!
wir möchten uns bei Ihnen für Ihr Interesse an eco-info bedanken. Wir freuen uns, dass wir ein wenig Transparenz im Informations-Dschungel schaffen konnten. Hoffentlich hat der eine oder andere Tipp Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen können.
Wir freuen uns auf ein spannendes Neues Jahr! Bis dahin wünschen wir Ihnen friedliche Feiertage und einen optimistischen Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2008.
Frohes Fest wünscht
Ihr
eco-info Team
Nachrichtenüberblick
- Holz als Baustoff aus Verbrauchersicht - Neue IÖW-Studie deckt Marktpotenziale auf
- Ökologisch Bauen und Sanieren - mit den richtigen Produkten
- Blauer Engel jetzt auch für Beamer, Gartengeräte und textile Bodenbeläge
- Reach einfach erklärt
- Ökoeffiziente Innovationen im Bausektor voranbringen
- Biozidprodukte sicherer machen
- Verbraucher stehen der Entwicklung der Nanotechnologie überwiegend positiv gegenüber
- Zahlen, Daten, Fakten: Der Zustand der Umwelt in Deutschland
- Neues Rechtsgutachten zur „grünen“ öffentlichen Beschaffung
- Eine Datenbank von „grünen“ Zulieferern
- Sicheres Spielzeug
- Lesekalender 2008: Frauenansichten zu Umwelt und Gesundheit.
- Arbeitshilfe zu Ursachen bei Erkrankungen an Arbeitsplätzen
- Dämmplatten aus Schwemmgut
- IRIS - Informationsplattform für den Holzbau
- Importverbot für Hunde- und Katzenfelle im Agrarrat beschlosse n
- Umwelt, Gebäude & Gesundheit: Innenraumschadstoffe, Fogging und Gerüche
- Ratgeber Wärmedämmstoffe
- Mit Verantwortung gewinnen
Die Nachrichten im Einzelnen
1. | 17.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Holz als Baustoff aus Verbrauchersicht - Neue IÖW-Studie deckt Marktpotenziale auf
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH
Eine Studie des Forschungsprojektes "ZUFO - Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette" kann Holzfenster-Herstellern Mut machen: Entgegen dem rückläufigen Nachfrage-Trend bei Holzfenstern können mehr als die Hälfte der Endverbraucher als potentielle Nachfrager gesehen werden. Komplette Holzhäuser sind für immerhin 47% der Bevölkerung eine Überlegung wert. Um diese Marktpotenziale nutzen zu können, sind Kenntnisse über die Zielgruppen sowie ein passgenaues Marketing entscheidend. Mittels einer repräsentativen Befragung haben die ZUFO-Wissenschaftler eine Verbraucher-Typologie sowie einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der Unternehmen die Ausarbeitung gezielter Marketingstrategien erleichtern soll. Holzrahmen sind eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zu Fensterrahmen aus Kunststoff oder Aluminium.
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2. | 18.12.2007 |
Ökologisch Bauen und Sanieren - mit den richtigen Produkten
beschaffung-info.de
Die "öbox öffentliche Gebäude" machts leichter! Im Rahmen des Interreg III A - Projektes "Ökologisch Bauen und Beschaffen in der Bodenseeregion" wurde die Datenbank "öbox öffentliche Gebäude" (www.oebox-oeg.info) entwickelt.
Auf www.oebox-oeg.info finden Sie:
* Aktuelle ökologische Kriterien für Produkte am Bau
* Ausschreibungstexte: rechtssicher, produktneutral, individuell anzupassen und einsetzbar
* Planungshilfen: Rechner für Bauteile, Kennzahlen
* Laufend aktualisierte Produkt-Datenbank
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3. | 20.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Blauer Engel jetzt auch für Beamer, Gartengeräte und textile Bodenbeläge
Bundesumweltministerium
Der Blaue Engel kann zukünftig auch für lärmarme und Energie sparende Beamer, lärmarme Gartengeräte und emissionsarme Teppichböden vergeben werden. Auf ihrer Herbstsitzung hat die Jury Umweltzeichen die notwendigen Vergabegrundlagen beschlossen. Damit bietet der Blaue Engel den Herstellern die Möglichkeit, solche Produkte zu kennzeichnen, die nachweislich leiser sind und weniger Stoffe freisetzen und die damit die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weniger belasten. Darüber hinaus wird die Energieeffizienz bei Beamern belohnt. Dieser Aspekt soll bei der Weiterentwicklung des Blauen Engels eine noch größere Bedeutung bekommen.
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4. | 20.12.2007 | Surf-Tipp
Reach einfach erklärt
Umweltbundesamt
Am 1. Juni 2007 trat das neue europäische Chemikalienrecht REACH in Kraft. Wie REACH funktioniert, lässt sich mit einem Online-Lehrgang erlernen. Mit einem „E-Learning Tool“ können Unternehmen vor allem ihre eigene Rolle unter REACH erkennen und die sich daraus ergebenden Pflichten ableiten.
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5. | 20.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Ökoeffiziente Innovationen im Bausektor voranbringen
Umweltbundesamt
Auf dem neunten Treffen der europäischen Umweltbehörden (NEPA) in Zagreb verabschiedeten 17 Mitglieder dieses Netzwerks eine Erklärung zur Gestaltung der Revision der EG-Bauproduktenrichtlinie (RL 89/106/EWG). Sie sehen die anstehende, von der Europäischen Kommission initiierte Revision als Chance, die Nachhaltigkeit des Bausektors zu fördern.
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6. | 20.12.2007 |
Biozidprodukte sicherer machen
Umweltbundesamt
Sichere Biozidprodukte erfordern eine systematische Überprüfung der auf den Markt befindlichen alten Wirkstoffe. Voraussetzung für die Zulassung von Biozidprodukten ist, dass die EU-Kommission die darin eingesetzten Wirkstoffe in einer Positiv-Liste (Anhänge I, IA der Biozidrichtlinie) aufgenommen hat. Hierfür überprüfen die EU-Mitgliedstaaten anhand von Prioritätenlisten die von den Herstellern eingereichten Stoffberichte auf Risiken für Mensch und Umwelt (Review-Programm).
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7. | 19.12.2007 | Nano-Technologie
Verbraucher stehen der Entwicklung der Nanotechnologie überwiegend positiv gegenüber
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Verbraucher sehen die Entwicklung der Nanotechnologie überwiegend positiv, allerdings lehnen viele den Einsatz von Nanopartikeln in Lebensmitteln ab. Das hat eine repräsentative Befragung von 1000 Verbrauchern im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ergeben, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. 66 Prozent der Befragten versprechen sich von Nanotechnologie eher Nutzen als Risiken, sie akzeptieren Nanotechnologie aber nicht in allen Anwendungsbereichen gleichermaßen. „Wir haben festgestellt, dass Verbraucher die Nanotechnologie weniger nach Fakten beurteilen, sondern viel mehr nach emotionalen Kriterien. Die so genannten gefühlten Risiken spielen bei der Wahrnehmung neuer Technologien eine bedeutende Rolle“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Ein weiteres Ergebnis der Studie war, dass Nanotechnologie in den vergangenen drei Jahren bei Verbrauchern deutlich bekannter geworden ist. Bei der Informationssuche bringen sie aber nicht all en Informationsgebern dasselbe Vertrauen entgegen. Am besten fühlen sich die Befragten durch Verbraucherverbände informiert, am wenigsten vertrauen sie Äußerungen von Politikern.
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8. | 19.12.2007 | Surf-Tipp
Zahlen, Daten, Fakten: Der Zustand der Umwelt in Deutschland Umweltbundesamt
In den „Umweltdaten Deutschland Online“ veröffentlicht das Umweltbundesamt aktuelle Informationen zu Ursachen von Umweltbelastungen, Trends der Umweltqualität, Wirkungen auf Mensch und Natur und zu umweltpolitischen Zielen. Viele Links und Hintergrundinformationen runden das Angebot ab. „Damit sind die ‚Umweltdaten Deutschland Online’ die zentrale Auskunftsstelle für Umweltdaten“, sagte Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes. Zum Einstieg in die Materie hat das Umweltbundesamt eine Auswahl wichtiger Umweltdaten im kostenlosen, 14-seitigen Faltblatt „Fakten zur Umwelt“ zusammengestellt.
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9. | 18.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Neues Rechtsgutachten zur „grünen“ öffentlichen Beschaffung
Rat für nachhaltige Entwicklung
Das Freiburger Öko-Institut und die Kanzlei Prof. Versteyl Rechtsanwälte haben im Auftrag des Umweltbundesamtes ein Rechtsgutachten erstellt, das die Möglichkeiten der „grünen“ öffentlichen Beschaffung auslotet.
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10. | 14.12.2007 | Surf-Tipp
Eine Datenbank von „grünen“ Zulieferern
EU-Umweltzeichen
Für Firmen die sich gerne für das EU-Umweltzeichen führen wollen, ist es nicht immer leicht Zulieferer von Rohmaterialien zu finden, die den jeweiligen Kriterien der Blume entsprechen. Das Problem ist, dass diese Rohmaterialien selber nicht ausgezeichnet werden können, da sie zu keiner der bestehenden Produktgruppen gehören.
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11. | 18.12.2007 | Verbraucherschutz
Sicheres Spielzeug
Der Blaue Engel
Der Skandal ist groß: Gleich mehrmals musste die Firma Mattel, einer der weltweit führenden Spielzeughersteller, bleihaltiges Spielzeug aus China zurückrufen. Verbraucher und Behörden fürchten, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Denn 70 Prozent des Kinderspielzeugs in Deutschland kommt aus China – vor allem Massenware aus Plastik, aber auch Puppen oder Spielzeugautos. Allein in 2006 wurden für 1,8 Milliarden Euro Waren nach Deutschland eingeführt. 1996 waren es nur Waren im Wert von 500 Millionen Euro, Mitte der achtziger Jahre lag das Handelsvolumen bei Kinderspielzeug aus China noch bei Null.
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12. | 14.12.2007 | Verbraucherschutz
Lesekalender 2008: Frauenansichten zu Umwelt und Gesundheit.
oekosmos
In diesem Lesekalender kommen zwölf Persönlichkeiten zu Wort. Sie alle setzen sich in besonderem Maß für einen umwelt- und gesundheitsbewussten Umgang mit Chemikalien in unseren Alltagsprodukten ein. Jedoch unterscheiden sich ihre Beweggründe und Lebenskontexte beträchtlich.
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13. | 14.12.2007 | Surf-Tipp
Arbeitshilfe zu Ursachen bei Erkrankungen an Arbeitsplätzen
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Eine "Arbeitshilfe zur Ursachenfindung bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen an Arbeitsplätzen in Gebäuden" hat die Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) als 40-seitiges PDF-Download veröffentlicht.
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14. | 14.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Dämmplatten aus Schwemmgut
technikwissen.de
Die Entsorgung von angeschwemmtem Seegras verursacht bei den Gemeinden bisher hohe Kosten. Nun haben Wissenschaftler der TU-Dresden eine Möglichkeit gefunden, den Abfall als Rohstoff zu nutzen. Das gereinigte und getrocknete Seegras, von dem allein in Mecklenburg-Vorpommern und Ostholstein jährlich 63.000 Tonnen anfallen, eignet sich zur Verarbeitung von Dämmplatten.
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15. | 13.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
IRIS - Informationsplattform für den Holzbau
infoholz.de
Die Hochschule Rosenheim und die Technische Universität München entwickeln derzeit gemeinsam innerhalb des Verbundforschungsprojekts "Holzbau der Zukunft" eine Informationsplattform für den Holzbau bzw. für den Holzbereich. Primäres Ziel von Iris ist es, vorhandene Informationsplattformen und Daten im Holzbereich miteinander zu vernetzen und zu bündeln, um so den kleinen und mittleren Unternehmen, den Planern und Ingenieuren sowie den Beteiligten in Forschung und Entwicklung den Zugang zu qualitativ hochwertigen Fachinformationen zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.
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16. | 10.12.2007 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Importverbot für Hunde- und Katzenfelle im Agrarrat beschlossen
Bundesverbraucherministerium
„Im heutigen Agrarrat konnte ein großer Erfolg für den Tierschutz erzielt werden: Europa distanziert sich mit diesem Beschluss einstimmig von der grausamen Art der Gewinnung von Katzen- und Hundefellen“, sagte Bundesverbraucherminister Horst Seehofer heute in Brüssel.
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17. | 10.12.2007 | Lese-Tipp
Umwelt, Gebäude & Gesundheit: Innenraumschadstoffe, Fogging und Gerüche
AGÖF
Ergebnisse des 8. AGÖF-Fachkongresses in Fürth, September 2007
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute e.V.
ISBN 978-3-930576-07-4, 2007, 315 Seiten, Euro 58,- (inklusive MwSt. und Versand)
Bezug: AGÖF-Kongressbüro, Fürth, Email: email@anbus.de
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18. | 10.12.2007 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Ratgeber Wärmedämmstoffe
Wissenschaftsladen Bonn
Übersicht des Wissenschaftsladen Bonn zeigt: Ökologische Dämmstoffe sind konventionellen Mate-rialien häufig überlegen. Der größte der rund 60 Wissenschaftsläden in Europa bereitet wissenschaftliche Informationen praxisnah für Verbraucher/innen auf.
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19. | 10.12.2007 |
Mit Verantwortung gewinnen
DIHK
Viele kleine und mittelständische Unternehmer sind in ihren Regionen traditionell ehrenamtlich aktiv und dafür anerkannt. Manche helfen vor allem aus innerer Überzeugung und Werteorientierung. Andere setzen ihr Engagement gezielt für ihren Betrieb ein. Einige verankern gesellschaftliche Verantwortung fest in ihre Firmenphilosophie. Sie setzen darauf, dass sich nachhaltiges Wirtschaften rechnet, dass sich ein Ressourcen schonender Umgang mit Mensch, Natur und Energie langfristig als Gewinn auszahlt - für das Unternehmen und die Gesellschaft.
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Der Newsletter eco-info wird herausgegeben vom
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr eco-info-Team |