eco-info – der Newsletter des eco-Umweltinstituts,
Ausgabe 04-08

Liebe Leser und Leserinnen von eco-info,

unsere Nase ist ein guter Gefahrensensor: Hat der Mensch einmal bei einem speziellen Geruch eine schlechte Erfahrung gemacht, so warnt ihn fortan sein Riechorgan, sobald es die gleichen Informationen erhält. So war es zumindest früher...
Heute bleiben Mensch und Nase gar nicht mehr genug Zeit, um sich auf alle neuen Produkte - und entsprechend neuen Gefahren - zu einzustellen. Wohl dem, der mit technischer Unterstützung Gefahrstoffe rechtzeitig erschnüffeln kann! Das eco-INSTITUT hat für neue Produkte und deren Gefahrstoffe auf jeden Fall den richtigen Riecher!

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihr eco-info Team

Nachrichtenüberblick

  1. Asbestfund in der Universität Bielefeld
  2. REACH: Kommunikation zum gesundheitlichen Verbraucherschutz
  3. Sentinel-Haus startet Seminarbetrieb
  4. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT über "Die neue grüne Welle"
  5. Arbeitshilfe zum Sick-Building-Syndrom
  6. Riechen mit Gefühl - Negative Emotionen schärfen den Geruchssinn
  7. Das kann dem Sofa so passen … Wenn Mode-Label das Wohnzimmer anziehen
  8. Indoor Air 2008
  9. Bromierte Flammschutzmittel: Schutzengel mit schlechten Eigenschaften
  10. Schadstoffe in Bauprodukten
  11. Buchtipp: Atlas Bauen im Bestand
  12. Neue Broschüre zu 44 Umweltindikatoren gibt Auskunft
  13. Brandverhalten von Bekleidung
  14. Greenpeace-Aktivisten stoppen Frachter mit Tropenholz
  15. Einkaufsratgeber für Holzprodukte
  16. Genetischer Barcode entlarvt Umweltgifte
  17. Sensoren zum Anziehen
  18. Biozide – gefährliche Stoffe auf den Weg in die Regulation

Die Nachrichten im Einzelnen

1. | 14.04.2008 | Gesundheit
Asbestfund in der Universität Bielefeld
Uni Bielefeld

Warum befindet sich überhaupt Asbest in der Universität Bielefeld?
Bis Ende der 70 Jahre wurde Asbest weltweit als "Standard Baustoff" hauptsächlich zur Sicherstellung des Brandschutzes eingesetzt. Die Gefährlichkeit von Asbest war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt - es gab keine Verbote zur Verwendung von Asbestprodukten.
Asbest wurde auch "Wunderfaser" genannt, weil es eine große Festigkeit besitzt, hitze- und säurebeständig ist, hervorragend isoliert und verwoben werden kann. Mit diesen Voraussetzungen konnte sich Asbest in der Schifffahrtsindustrie, Isolationsindustrie der Bauindustrie und der Autoreifenindustrie durchsetzen. Aufgrund der inzwischen eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren, die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in vielen Ländern verboten.
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2. | 14.04.2008 | Surf-Tipp
REACH: Kommunikation zum gesundheitlichen Verbraucherschutz
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Folgende Informationen sind neu auf der Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) erschienen: REACH: Kommunikation zum gesundheitlichen Verbraucherschutz (BfR-Wissenschaft 02/2008 vom 03.04.2008) (PDF-Datei, 2824.9 KB)
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3. | 10.04.2008 | Termin
Sentinel-Haus startet Seminarbetrieb
natureplus

Wer sich als Experte für Wohngesundheit bezeichnen will, kann sich von den Dozenten des Sentinel-Haus Instituts Freiburg in Workshops und Seminaren ausbilden lassen. Im Rahmen dieser Schulungen wird auch ausführlich über natureplus informiert.
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4. | 07.04.2008 | Termin
ZEIT FORUM WISSENSCHAFT über "Die neue grüne Welle"

idw/Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist zu Gast beim 29. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT, das sich diesmal mit den Hintergründen und Herausforderungen der neuen Öko-Welle beschäftigt.
Termin: Dienstag, 22. April 2008, 19.30 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38, Berlin-Mitte
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5. | 09.04.2008 | Surf-Tipp
Arbeitshilfe zum Sick-Building-Syndrom

Unfallkasse der Post und Telekom
An Arbeitsplätzen können aufgrund vielfältiger Einflüsse gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen. Diese Arbeitshilfe dient dazu, deren Ursachen zu ermitteln. Sie fi ndet keine Anwendung beim Umgang mit Gefahrstoffen im Sinne des Chemikaliengesetzes.
Folgende unspezifi sche gesundheitliche Beeinträchtigungen können auftreten:
• Unwohlsein, Übelkeit,
• Kopfschmerzen, Schwindelgefühle,
• Konzentrationsschwierigkeiten, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit,
• Magen- und Darmstörungen,
• Herzklopfen,
• Erkältung, Dauerschnupfen, erhöhte Infektanfälligkeit,
• Hautreizungen, Hautrötungen, Juckreiz,
• gerötete Augen, Reizungen in Augen und Hals.
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7. | 28.03.2008 | Gerüche und Duftstoffe
Riechen mit Gefühl - Negative Emotionen schärfen den Geruchssinn
wissenschaft.de

Die Empfindlichkeit des menschlichen Geruchssinns steigert sich stark, wenn ein Geruch mit Gefahr verbunden ist. Das haben Forscher der Northwestern University in Chicago herausgefunden. Für ihr Experiment ließen sie Probanden an drei Flüssigkeiten riechen – zwei der Flüssigkeiten waren identisch und die dritte Probe roch sehr ähnlich. Zu Beginn des Versuchs konnten die Teilnehmer kaum einen Unterschied zwischen den Flüssigkeiten erschnüffeln. Die Erkennungsrate verdoppelte sich jedoch, als die Forscher den Testpersonen harmlose Elektroschocks verpassten, wann immer sie an einer bestimmten Flüssigkeit rochen. Nach dieser Konditionierung konnten die Teilnehmer die Flüssigkeiten wesentlich besser unterscheiden, berichten Forschungsleiter Wen Li und seine Kollegen.
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8. | 07.04.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Das kann dem Sofa so passen … Wenn Mode-Label das Wohnzimmer anziehen
Parador

Vom Wohnzimmer auf den Laufsteg: Man nehme eine Bodenmarke und lege eines ihrer trendigsten Produkte neu geschaffenen Modevisionen zu Füßen. Zum zweiten Mal hat sich Parador in diesem Jahr mit eben diesem Konzept der Rauminszenierung für die Fashionwelt verschrieben. Doch auch anders herum wird längst ein Schuh draus. Nimm eins, ziehe zwei an – immer mehr exklusive Modelabel dringen in die Welt der exklusiven Wohnraumgestaltung vor. Designer-Einrichtung zum Designer-Kleid – wenn Modelabel den Laufsteg verlassen schaffen sie für das Zuhause einen Mehrwert, zahlen jedoch immer auch gekonnt auf das eigene Konto ein.
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9. | 03.04.2008 | Termin
Indoor Air 2008
INDOOR AIR 2008

The 11th International Conference on Indoor Air Quality and Climate on 17th August to 22nd August 2008.
The series of Indoor Air and Climate conferences started in August 1978 in Denmark. At the 11th congress in 2008 we will celebrate the 30 year anniversary of the inaugural conference by revisiting Copenhagen.
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10. | 31.03.2008 | Chemikalien
Bromierte Flammschutzmittel: Schutzengel mit schlechten Eigenschaften
Umweltbundesamt

Über Nutzen, Risiken und Ersatzstoffe informiert ein neues Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes
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11. | 27.03.2008 | Termin
Schadstoffe in Bauprodukten
VDI Wissensforum

Stoffe, Beurteilung, Sanierung
Karlsruhe
Best Western Queens Hotel Karlsruhe
11.06. - 12.06.08
Veranstaltungsnummer 436702
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12. | 27.03.2008 | Lese-Tipp
Buchtipp: Atlas Bauen im Bestand
VERLAGSGESELLSCHAFT RUDOLF MÜLLER GmbH & Co. KG

Atlas Bauen im Bestand. Katalog für nachhaltige Modernisierungslösungen im Wohnungsbaubestand.
Herausgeber: Institut für Bauforschung e. V. (IFB). ISBN 978-3-481-02356-0.
2008. DIN A4. Gebunden. 283 Seiten mit 648 Abbildungen und 168 Tabellen.
EURO 89,– Subskriptionspreis bis zum 30.04.2008.
EURO 99,– Preis ab 01.05.2008.
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14. | 27.03.2008 | Surf-Tipp
Neue Broschüre zu 44 Umweltindikatoren gibt Auskunft
Umweltbundesamt

Wie geht es der Umwelt in Deutschland? Antworten gibt die aktuelle Broschüre „Umweltdaten Deutschland – Umweltindikatoren“ des Umweltbundesamtes. Egal ob Energieproduktivität, Flächenverbrauch oder Schadstoffe in Luft, Wasser oder Boden – die Broschüre bietet wichtige Fakten der täglichen Umweltdiskussion aus dem Umwelt-Kernindikatorensystem. Die Umweltindikatoren sind Teil des Umwelt-Kernindikatorensystems des Umweltbundesamtes (UBA), welches über umweltrelevante Fortschritte auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland informiert. Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht die Broschüre„Umweltdaten Deutschland - Umweltindikatoren“ in Zusammenarbeit mit den Bundesämtern für Naturschutz und für Strahlenschutz, dem Statistischen Bundesamt und dem Deutschen Wetterdienst.
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15. | 27.03.2008 | Recht
Brandverhalten von Bekleidung
Dialog Textil-Bekleidung

Ab 1. Mai 2008 muss Bekleidung, die in den Niederlanden vertrieben wird, in Bezugauf das Brandverhalten gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Darüber hat der holländische Verband MODINT gemeinsam mit den Branchenverbänden und in ihrem Namen mit der zuständigen staatlichen Behörde Vereinbarungen getroffen. Die Unterlagen zur neuen Brandverordnung in den Niederlanden können Mitglieder über den DTB beziehen.
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16. | 18.03.2008 | Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel
Greenpeace-Aktivisten stoppen Frachter mit Tropenholz
Greenpeace

Seit gestern protestieren Greenpeace-Aktivisten im Hafen von Caen gegen den Import von brasilianischem Tropenholz. Vier Aktivisten aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Chile kletterten auf die Entladekraene des mit 16.000 Tonnen Tropenholz beladenen Frachters Galina III, und verhindern das Entladen. Ein heute veroeffentlichter Greenpeace-Report zeigt auf, dass bis zu 80 Prozent des Amazonasholzes illegal geschlagen wird. Die Fracht der Galina III stammt von sechs brasilianischen Firmen, die in Amazonas nachweislich illegal einschlagen und das Holz vom Hafen in Santarém nach Europa exportieren.
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17. | 01.02.2008 | Surf-Tipp
Einkaufsratgeber für Holzprodukte
Greenpeace

Greenpeace veröffentlicht heute seinen neuen Verbraucherratgeber "Holz und Wald". Der Ratgeber bewertet 36 in Deutschland gehandelte Holzarten nach ihrer Herkunft aus ökologischer Waldnutzung oder Urwaldzerstörung. Zudem ruft Greenpeace heute zu einer öffentlichen Holz-Recherche auf, um Holz aus Urwaldzerstoerung in deutschen Bau- und Parkettmärkten oder Einrichtungshäusern aufzuspüren. Interessierte Verbraucher können ihre Funde in einer Online-Datenbank eintragen. Allein im Jahr 2006 importierte Deutschland mehr als 270.000 Kubikmeter tropisches Holz. Urwälder sind für das Klima besonders wichtig, da sie riesige Mengen Kohlenstoff speichen. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, ein europäisches Urwaldschutzgesetz zu unterstützen.
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18. | 25.03.2008 | Chemikalien
Genetischer Barcode entlarvt Umweltgifte
Karlsruher Institut für Technologie

Im frühen Entwicklungsstadium reagieren Lebewesen äußerst empfindlich auf chemische Einflüsse. Ob und in welchen Dosen chemische Stoffe toxisch auf das sich entwickelnde Leben wirken, ist jedoch bislang kaum bekannt. Am KIT-Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) haben Wissenschaftler nun ein Modellsystem mit Fisch-Embryonen entwickelt, mit dem sich die Auswirkungen von Umweltgiften sehr spezifisch zu einem frühen Zeitpunkt genetisch nachweisen lassen.
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19. | 25.03.2008 | Textilien, Bedarfsgegenstände und Spielzeug
Sensoren zum Anziehen
kompetenznetze.de

Für Leistungssportler gehören sie zum Trainingsalltag: unterschiedliche Methoden der Leistungsdiagnostik, die Aufschluss über Kondition und Trainingserfolge der Athleten geben. Und so zieht der Sportler auf einem Laufband seine Bahn, während Sensoren in einem Brustgurt die Herzfrequenz messen, ein Spirometer seine Lungenfunktion beurteilt und ihm alle paar Minuten etwas Blut aus dem Ohrläppchen entnommen wird, um seine Laktatwerte zu bestimmen.
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21. | 19.03.2008 | ChemikalienS
Biozide – gefährliche Stoffe auf den Weg in die Regulation
Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

Mückensprays, antibakterielle Putzmittel oder schimmelfreie Farben. Solche und andere Mittel zur Kontrolle von Lästlingen und Schädlingen enthalten sogenannte Biozide, die Lebewesen schädigen oder abtöten sollen, und daher per se gefährliche Chemikalien sind. Bei der Fortentwicklung der Europäischen Biozidrichtlinie setzt sich PAN Germany für den Umwelt- und Gesundheitsschutz ein und hat ein Positionspapier veröffentlicht, das die wesentlichen Kernpunkte bei der Revision aufzeigt und von einer Allianz deutscher NGOs aus Umwelt- Verbraucher- und Tierschutz unterstützt wird.
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Hinweis:
Der Newsletter eco-info wird herausgegeben vom
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Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.eco-umweltinstitut.com

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr eco-info-Team

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