Glossar von A - Z

A

anatomisch, menschliche Anatomie


„ Die Anatomie beschreibt die persönliche, individuelle Gestalt eines Menschen. Um Schlafstörungen zu vermeiden, ist die Berücksichtigung der menschlichen Anatomie  bei der Herstellung einer guten Natur-Matratze unerlässlich. Auf das Thema gesund schlafen herunter gebrochen, bedeutet es ,  das z.B. eine gute Matratze  individuelle anatomische Gegebenheiten , wie Gewicht , Schulter - oder Hüftbreite in der Form berücksichtigt , dass durch eine gleichmäßige Druckverteilung schon im Vorfeld Beschwerden vorgebeugt wird. So kann man allein durch die Verwendung der richtigen, gesunden Rohmaterialien und der richtigen Fertigungstechniken schon bestimmte Schmerzen vermeiden, die allein durch den Druck des eigenen Körpergewichtes entstehen können."

Außenbezug


„ Jede Matratze besitzt einen Außenbezug, der den Matratzenkern umschließt.  Der Matratzenbezug besteht in der Regel aus einem Oberstoff, der mit verschiedensten Materialien untersteppt sein kann. Sowohl der Oberstoff als auch die Untersteppung können aus synthetischen oder natürlichen Rohstoffen gefertigt sein. Ein guter Außenbezug hat sowohl eine den Liegekomfort verbessernde Wirkung, als auch eine das Schlafklima regulierende Wirkung. Bei dormiente Produkten kommen nur Bezüge aus reinen Naturmaterialien, wie z.B. reine Baumwolle, feinste Merinoschurwolle oder Kamelhaar zum Einsatz, denn unserer Ansicht nach eignen sich diese Materialien für die obengenannten Zwecke viel besser als synthetische Materialien , wie Polyester-oder Polyamidfasern. Es daher sehr wichtig , auf die Zusammensetzung eines Matratzenbezuges zu achten , wenn man sich eine neue Natur-Matratze kaufen möchte. Vielfach wird gerade hier in der Herstellung billiger Matratzen gespart.“

B

Bauchlage


„ Wenn Menschen schlafen / liegen, unterscheidet man die Schlaflage in 3 verschiedene Positionen:
Bauchlage, Seitenlage und Rückenlage. Je nach körperlicher Konstitution und persönlichem Gusto bevorzugt jeder Mensch eine dieser Lagen in mehr oder minder abgewandelter Form. Die Ermittlung dieser Gewohnheiten ist sehr wichtig, wenn man eine neue Matratze kaufen möchte, und sicher gehen möchte, dass auch die richtige Natur-Matratze erworben wird. In der Regel sollte alleine aus anatomischen Gründen eine Matratze für einen Menschen, der die Bauchlage bevorzugt, eher fester als zu weich  im Härtegrad sein. Vielfach führen ganz individuelle Körpereigenschaften, wie z.B. ein dicker Bauch, der das auf dem Bauch Schlafen verhindert, dass der Mensch sich dann nicht unbedingt die für ihn beste Schlaflage aussucht, und dadurch Schlafstörungen provoziert. Achtet man allerdings auf diese körperlichen Begebenheiten im Vorfeld bei der Verkaufsberatung, kann man die Wahl der Matratze so auslegen, dass diese auch wirklich zum Menschen passt.“

D

Deckensteppung

 
„ Eine gute Bettdecke besteht im Idealfall aus einem an der Haut angenehmen und dichten Oberstoff, der die  innere Deckenfüllung umschließt. Dieses Füllmaterial soll genau das machen, was man von einer Zudecke erwartet. Die Decke soll angenehm wärmen, den Menschen nicht zum Schwitzen bringen und ein kuschliges , trockenes und warmes Schlafklima erzeugen , damit man in genau der richtigen Temperatur und dem richtigen Bettklima schläft.Unseres Erachtens bestehen die besten Deckenfüllungen aus reinen Naturfasern – und Naturhaaren. Gerade Naturhaarfüllungen aus reinem Kamelflaumhaar oder feiner Merinolammwolle haben sich hier bestens bewährt, denn Naturhaare sind ja genau dafür da, eine gute Klimaregulation und  regulierte Wärme am Tierkörper zu erzeugen.Damit die Deckenfüllung nicht innerhalb der Decke verrutscht und gleichmäßig verteilt bleibt, wird dieses Material mit dem Oberstoff versteppt.Das kann ganz simpel und einfach geschehen, oder auch aufwendig.Aufwendigere und damit auch etwas teurere Steppungen haben oft den Vorteil, dass sie das Füllmaterial besser umschließen, ohne die spezifischen Eigenschaften z.B. der edlen Kamelhaarfüllung einzuschränken. Beim Deckenkauf sollte man daher schon auf diese Details achten.“

Duodecke

 

„ Eine Duodecke besteht in der Regel aus zwei in der Mitte durch ein Fließ getrennte Deckenfüllungen, die von einem Oberstoff umfasst werden. Die getrennten Füllungen werden mit jeder anliegenden Oberstoffseite versteppt. Diese Versteppung ist aber auf je eine Oberstoffseite und eine Füllungshälfte beschränkt und hat dadurch den Vorteil dass sich in der Deckenmitte ein luftgefüllter Hohlraum bilden kann , der die Isolationsfähigkeit der Decke enorm verstärkt.
Im Idealfall besteht die Duodecke aus reinen, feinen Naturfasern oder Haaren, denn dann kommt die Funktionsweise einer Duodecke besonders zur Geltung. Ein hervorragendes Bettklima ist das Ergebnis.“ „ Eine Duodecke besteht in der Regel aus zwei in der Mitte durch ein Fließ getrennte Deckenfüllungen, die von einem Oberstoff umfasst werden. Die getrennten Füllungen werden mit jeder anliegenden Oberstoffseite versteppt. Diese Versteppung ist aber auf je eine Oberstoffseite und eine Füllungshälfte beschränkt und hat dadurch den Vorteil dass sich in der Deckenmitte ein luftgefüllter Hohlraum bilden kann , der die Isolationsfähigkeit der Decke enorm verstärkt. Im Idealfall besteht die Duodecke aus reinen, feinen Naturfasern oder Haaren, denn dann kommt die Funktionsweise einer Duodecke besonders zur Geltung. Ein hervorragendes Bettklima ist das Ergebnis.“

E

Ergonomie

 
„ Im eigentlichen Sinn beschreibt die Ergonomie die Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit im Hinblick auf  die Arbeitsabläufe und Bedingungen und dient deren Verbesserungen zu Gunsten des Menschen. Im Bereich gesund schlafen bedeutet dies konkret , Natur-Matratzen , Betten, Boxspringbetten und Bettwaren wie Kopfkissen , Naturhaardecken , Unterfederungen , Holz-Lattenroste so zu gestalten , das Sie den physiologischen Gegebenheiten des Menschen nutzen und diese berücksichtigen zum Nutzen des Menschen. Diese Einstellung fließt in alle dormiente  Produkte ein.



Elektrosmog


„Mit Elektrosmog bezeichnet man die Strahlenbelastung des Menschen mit Nieder-und hochfrequenter elektro-magnetischer Strahlungen. Auslöser dieser verschiedenen Strahlungen können so verschiedene Dinge wie Stromleitungen , Rundfunk-und Fernsehsendeanlagen, Mobilfunkanlagen für Handys aber auch Geräte des Haushaltes sein , wie Bluetooth-anlagen , Mikrowellen oder andere Fernsteuerungen. Grundsätzlich stehen starke elektro-magnetische Strahlungen und Felder in deutlichen Zusammenhang mit Schlafstörungen verschiedenster Art, und in Einzelfällen in Verdacht, starken Einfluss auf den menschlichen Stoffwechsel zu haben, Grundsätzlich sind wir der Ansicht , das Elektrosmog im Schlafzimmer nichts zu suchen hat, daher vermeiden wir in unseren Produkten auch die Verwendung von z.B. Federkernen aus Eisen, die die elektromagnetischen Felder noch verstärken können und dann wie Antennen wirken.“

F

Fairtrade

 

„ Die Fairtrade – Organisation entstand aus einer Reihe sozialer Bewegungen, mit dem Ziel , gerechte Erzeugerpreise gerade in Entwicklungsländern zu garantieren, um Armut in klein-bäuerlichen Gesellschaften zu vermeiden. Produkte, die den Fairtrade-Kriterien entsprechen, können ein Fairtrade Siegel erhalten, und sind für den Endverbraucher ein wichtiges Kriterium, um zu erkennen,unter welchen Bedingen das erworbene Produkt hergestellt oder angebaut wird.“

Federholzrahmen


„ Ein Federholzrahmen ist ein Lattenrost, dessen tragenden Federleisten aus Schichtholz besteht, in der Regel aus Buchenschichtholz. Die Leisten zeichnen sich durch eine besondere Elastizität, mit der man einen besonderen Federungskomfort im Bett erzeugen kann. Ein guter Federholzrahmen verstärkt die Wirkung einer guten Matratze und trägt zur Komfortverbesserung deutlich bei.“ „ Ein Federholzrahmen ist ein Lattenrost, dessen tragenden Federleisten aus Schichtholz besteht, in der Regel aus Buchenschichtholz. Die Leisten zeichnen sich durch eine besondere Elastizität, mit der man einen besonderen Federungskomfort im Bett erzeugen kann. Ein guter Federholzrahmen verstärkt die Wirkung einer guten Matratze und trägt zur Komfortverbesserung deutlich bei.“

Füllkissen

 

„ Im Gegensatz zum Formkissen wird ein Füllkissen mit losem Material verschiedenster Rohstoffe gefüllt. Für diese nachfüllbaren Kopfkissen sind Naturmaterialien wie Schurwolle, Kapokfasern oder Naturlatexflocken sowohl alleinig oder gemischt besonders gut geeignet. Der große Nutzen dieser Natur-Kopfkissen besteht in Ihrer individuellen Anpassungsfähigkeit und Nachfüllbarkeit.“

Formkissen

 

„Kopfkissen, bzw. orthopädische Nackenstützkissen die einen Formkern enthalten, bezeichnet man als Formkissen. Diese Formkerne können aus synthetischen Kunststoffen wie z.B. Polyether oder Polyurethan hergestellt werden. dormiente ist der Ansicht, dass Kunststoffe aus verschiedensten Gründen nichts im Bett zu suchen haben. Daher stellen wir unsere Natur-Formkopfkissen nur mit Naturlatexkernen aus 100 % Naturkautschuk her.“

Futon


„ Der Futon ist die traditionelle Schlafunterlage der Japaner. In der Regel besteht er aus reiner Baumwolle und erzeugt mit einer darunter liegenden Reisstrohmatte ein eher festes, plastisches, aber durch aus körperbetontes Liegefühl. Futons werden mit der Dauer Ihrer Nutzung fester, denn Baumwollfasern sind als Vliess nicht elastisch. In einem Futon wird sogenanntes Lintersvliess in mehreren Schichten verarbeitet.“

G

GOLS


„Naturlatex, der nachhaltig unter bestimmten ökologischen und sozialen Kriterien gewonnen wird, wird als GOLS- global organic standard- Naturlatex bezeichnet.
Da Naturlatex auf Gummibaumplantagen gewonnen wird, ist hiermit vornehmlich der Anbau dieser Plantagen gemeint. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Verfügbarkeit von GOLS-zertifiziertem Naturlatex recht gering.“

GOTS


„ Global organic textile standard ist die Bezeichnung von GOTS- Das GOTS-Siegel steht für  die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien beim Anbau und der Verarbeitung natürlicher Fasern wie Baumwolle zu Textilien.“

H

Härtegrad


„Wenn man eine Matratze kaufen möchte, ist der Matratzenhärtegrad ein wichtiges Kriterium - egal ob man Bauchschläfer- Seiten- oder Rückenschläfer ist. Der Härtegrad sagt etwas über die Festigkeit oder Weichheit einer Natur-Matratze aus. Selbst beim Kauf eines Boxspringbettes oder Schlafsofas sollte man sich über den Härtegrad informieren. Leider gibt es keine allgemein gültige Härtegradrichtlinie, sondern wird von Produzent zu Produzent unterschiedlich betrachtet und individuell normiert. Allgemein hat sich eine Härtegradbeschreibung mit einer Skala von 1-5 durchgesetzt. Der Härtegrad 1 beschreibt eine eher sehr weiche Matratze und der Härtegrad 5 eine eher sehr feste Matratze. Vielfach wird hier das persönliche Körpergewicht herangezogen, um zu bestimmen, welcher Härtegrad für einen Menschen der Richtige ist. Körpergewichte bis 60 Kg z.B. werden dem Härtegrad 1 zugeordnet, und Körpergewichte über 140 KG werden dem Härtegrad 5 zugeordnet – um hier kurz die gesamte Bandbreite aufzuzeigen. Aus unserer Sicht allein reicht aber die Angabe des eigenen Körpergewichtes nicht, um die richtige Matratze zu finden, denn es berücksichtigt weder die Körperform noch die persönlichen Gewohnheiten. Es ist eher eine Richtschnur, denn es ist sehr wahrscheinlich, das ein sehr schwerer Mensch mit einer sehr weichen Matratze nicht so gut klar kommt, bzw. ein sehr leichter Mensch sich auf einer knüppelfesten Matratze nicht um bedingt gut gebettet fühlt. Allein diese Gewichtsextreme zeigen schon, dass es die allround – Matratze, die für jeden passt, nicht gibt und ein Werbeversprechen ist, das häufig von online Anbietern getroffen wird, und eigentlich nicht eingehalten werden kann. Nach wie vor sind wir der Ansicht , dass der beste Weg zur Findung der richtigen Matratze der Bettenfachhandel ist, denn hier trifft man sicherlich die qualifiziertesten Personen, die individuelle Körperformen und Gewohnheiten berücksichtigen können und das nötige know-how für eine gute Produktberatung haben. Der Matratzenhärtegrad ist dann nur eines von vielen Kriterien.“

Hausstauballergie

 

„Die Hausstauballergie ist im eigentlichen Sinne gar keine Stauballergie, sondern eine Allergie gegen den Kot von Hausstaubmilben, die in unserer Umgebung allgegenwärtig sind, ganz besonders in feuchtwarmer Umgebung, z.B. im Hausstaub oder im Bett. Die mikroskopisch kleinen Spinnentiere ernähren sich von kleinsten Hautschuppen, die wir täglich verlieren. Der Kot ist der eigentliche Allergieauslöser. Neben Hautreizungen, Jucken können auch harte Asthmaanfälle ausgelöst werden. Die wohl wichtigste Prophylaxe gegen Hausstaubmilben ist die regelmäßige Reinigung z.B. des Bettes, bzw. der Natur-Matratze. Bei Menschen mit nachgewiesener Hausstauballergie empfehlen wir grundsätzlich Matratzen, die keine tierischen Haare enthalten, um den Milben keinerlei Nahrungsgrundlage zu geben. Bei dormiente kann man die Matratzen gleich bei der Bestellung mit dem natürlichen Neemöl einsprühen lassen. Diese Applikation verliert allerdings nach einiger Zeit ihre Wirkung, denn das Öl verdunstet mit der Zeit. Neemöl wird aus dem indischen Neembaum gewonnen, und gilt als pflanzliches Insektizid.*( siehe auch unter Milbexausrüstung)“

K

Klimaregulation


„Die Klimaregulation beschreibt im Schlafbereich für uns den Zustand und die Regulation des Bettklimas und des Raumklimas. Für uns Menschen ist die regelmäßige Zufuhr und Ausscheidung von Wasser lebenswichtig. Pro Nacht transpirieren wir im Durchschnitt ca. 750 ml Wasser, das entspricht ungefähr dem Inhalt einer normalen Flasche Wasser. Dieses Wasser geben wir in der Nacht wieder an unsere Umgebung ab und scheiden es neben dem Weg über Niere und Blase als Wasserdampf über die Atmung und über die Haut wieder aus. Damit dieses Wasser gasförmig bleibt und uns nicht in der Nacht beim Schlafen durch Schwitzen stört, braucht man in der unmittelbaren körperlichen Umgebung Materialien, die Wasser in gasförmiger Phase (Wasserdampf) auch aufnehmen können und zeitlich binden können. Das gelingt am besten mit natürlichen Materialien, wie z.B. feinster Schurwolle oder Kamelhaar und auch mit Pflanzenfasern. Synthetische Fasern wie Polyester oder Polyamid können das gar nicht, werden aber ganz häufig in Matratzen und Bettdecken verbaut-allerdings nicht bei dormiente. In der Schlafumgebung sind daher die besten Materialien die aus Naturfasern oder Naturhaares, das gilt besonders für Decke, Matratze und Kopfkissen, aber auch für Bettpolsterungen z.B. im Schlafsofa oder im Boxspringbett , denn dadurch wird das Raumklima beeinflusst.“

M

Milbexausrüstung


„Milbex ist die gewerbliche Produktbezeichnung eines Neemölsprays. dormiente rüstet auf Kundenwunsch die bestellte Matratze mit Neemölbesprühung aus. Neemöl ist ein pflanzliches Insektizid, das aus dem indischen Neembaum gewonnen wird.“

Motorrahmen

 

„Motorrahmen ist eine allgemeine Bezeichnung für Lattenroste, bei denen die Kopf- und Fußteile aus Komfortgründen motorisch verstellt werden können, um die Liegeposition zu verändern. Diese Motoren können an verschiedenen Stellen des Lattenrostes angebracht sein , so das es ratsam ist , sich genau über die Abmessungen des gewünschten Motorrahmens zu informieren, damit er überhaupt in Ihr Bett passt. Moderne Motorrahmen sind heutzutage mit einer Notabsenkung* und einer Netzfreischaltung ausgestattet.“

N

Naturhaardecken - Naturfaserdecken


„Naturhaardecken beinhalten Naturfasern oder Naturhaare als Füllmaterial. Als Füllmaterial wird vornehmlich reine Schurwolle verschiedenster Proveniencen, Kamelhaar, Kaschmirwolle, Yakhaar, Alpakahaar und verschiedene pflanzliche Fasern wie reine Baumwolle oder Kaapokfasern verwendet. Die gereinigten feinen Haare werden zu einem Naturhaarvließ verarbeitet das dann in die Decke eingearbeitet wird. Der Außenbezug dieser Decken besteht im Idealfall aus feinem Baumwollgewebe. Eine gute Decke zeichnet sich durch eine besonders gute Klimaregulation aus, d.h. sie wärmt trocken, nimmt aber auch Feuchtigkeit auf und reguliert so ein angenehmes Bettklima. Durch ein aufwendiges Steppverfahren kann man die Wirkung der Naturhaare noch verbessern, und verschafft der Decke auch eine längere Haltbarkeit.“

Naturkautschuk


„Naturkautschuk ist der Rohstoff von natürlichem Gummi, das aus dem Milchsaft (Latex) des Baumes hevea brasiliensis gewonnen wird. Chemisch ist es ein Polyisopren. Im Rohzustand ist das Gummi plastisch, und wird erst durch die Vulkanisation elastisch , und zu dem, was wir heute unter dauerelastischem Gummi verstehen. Im Matratzenbereich wird der Begriff Naturlatex verwendet ; hier wird aus der Baummilch, die ca. 25-35 %Naturkautschuk enthält ,der Kautschukanteil konzentriert und dann mittels Aufschäumung mit Luft und anschließender Vulkanisation der Naturlexmatratzenkern erzeugt.“

Naturmatratze/n


„Natur-Matratze ist eine Bezeichnung für eine Matratze, die aus reinen Naturmaterialien hergestellt wird.

 Die Gründe für die Verwendung von reinen Naturmaterialien liegen auf der Hand:

1.      viele Naturmaterialien sind synthetischen Materialien gerade beim Verwendungszweck: „gesund Schlafen“ technisch überlegen , z.B. bei der Klimaregulation ( Schurwolle) oder auch bei der Elastizität ( Naturlatex)

2.      Naturmaterialien werden in der Regel Resourcen schonender gewonnen, als Erdöl basierte Rohstoffe, wie Kaltschaum oder Polyether.

3.      Naturmaterialien haben sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Entsorgung eine deutlich bessere Ökobilanz.

4.      Gesundheitlich betrachtet haben natürliche Rohstoffe eine deutlich bessere Bilanz als künstlich erzeugte Stoffe( Plastik)

5.      Im direkten Körperkontakt punkten Naturrohstoffe deutlich.

Im Gegensatz zu Natur-Matratzen bestehen allerdings die meisten Matratzen      aus chemisch künstlich erzeugten Materialien, wie Kaltschaum oder  Polyetherschäumen, Polyester –oder Polyamidwatten für die Polsterung. Als Bezugsmaterialien werden vornehmlich Polyester basierte Stoffe gewählt.“

 

 

Notabsenkung


Die Notabsenkung wird bei motorisch verstellbaren Lattenrosten benötigt, wenn der Strom ausfällt. Sie bewerkstelligt die Rückführung des Holz-Lattenrostes in die Ausgangsposition, um einen bequemen und leichten Ein- und Ausstieg ins Bett zu ermöglichen, bzw. auch bei Stromausfall in die Ruheposition wieder zurück zu kommen.“

P

Polsterbett, Polsterbetten


„Unter Polsterbetten versteht man mit Textilien gepolsterte Betten. In der Regel wird die eigentliche Rahmenkonstruktion unter einer textilen Optik „versteckt“. Zu den Polsterbetten gehören auch Boxspringbetten. Es gibt sehr große Qualitätsunterschiede bei Polsterbetten. Da die Grundkonstruktion optisch unter den Textilien nicht offensichtlich hervortritt, sind die Qualitätsunterschiede kaum zu erkennen. Aus Kostengründen werden oft Spanplatte oder Schichtholzplatten verarbeitet, die natürlich niemals eine solche Stabilität wie z.B. eine Massivholzkonstruktion aufweisen. Da auch die Polsterung nicht sichtbar ist wird aus Gründen der Ersparnis meistens Polsterwatte aus Polyester verwendet, das im Gegensatz zu Naturhaarpolsterungen aus reiner Schurwolle zu keinerlei Klimaregulation im Schlafzimmer beiträgt , sondern „nur“ polstert. Ebenso werden die Dekostoffe, die diesen Betten ihre individuelle Optik geben , häufig aus Kunststofftextilien , die weder zu angenehmem Hautkontakt noch zur Bettklimaregulation beitragen können.“ Bei ganz billigen Boxspringbetten erweist sich diese Ersparnis dann häufig als im Nachhinein teuer, weil bei einem Boxspringbett ja der Lattenrost ersetzt wird durch eine Metallfederunterkonstruktion , eben der sogenannten Box . Diese „Kiste“ hat als Matratzenträger sofort Einfluss auf Ihre individuellen Schlafbedürfnisse, sowohl in Bezug auf die Klimaregulation in Ihrem Bett aber noch intensiver auf Ihre orthopädischen Bedürfnisse beim Schlafen. Wenn Sie also ein Polsterbett kaufen möchten, achten Sie bitte auf die inneren Werte Ihres Favoriten.“

Polyester

 

„Polyester gehört zu den synthetischen Kunststoffen und wird im Textilbereich auf vielfältige Weise eingesetzt, da es sehr preiswert auf Basis von Erdöl hergestellt werden kann. Bisher wurden viele verschiedene Polyesterarten von der chemischen Industrie, die verschiedenste Nutzungsarten von der Trinkflasche als PET Ersatz bis hin zu Microfasern oder Lacken. Ein wesentlicher Nutzungsaspekt ist die lange Haltbarkeit und leichte Reinigungsfähigkeit, weswegen Polyester gerne auch im Textilbereich genutzt wird. Ökologisch betrachtet sind fast alle Polyesterarten nicht biologisch abbaubar, und werden dann zu Schluss Ihrer Nutzungslaufbahn im Müll zum ökologischen Problem.“

 

 

Polyamid

 

„Ein ebenfalls synthetischer Kunststoff ist Polyamid, das es auch in vielen Varianten gibt. Dieses Material ist unter den Handelsnamen Perlon und Nylon den meisten Menschen bekannt. Polyamide sind sehr feste und beständige Materialien, besonders gegen chemische Lösungsmittel. Polyamide werden zur Herstellung z.B. von Zahnbürsten, aber auch Nylonstrümpfen vielfältig genutzt. Im Textilbereich werden gerne Polyamidwatten als Untersteppung bei Matratzen genutzt , denn mit Ihrer hohen Beständigkeit kann man sehr schöne Steppbilder erzeugen , die dann mit der darin enthalten Luft eine gute Isolation bewirken. Allerdings taugen sie zur Wasserbindung nicht, denn sie gehen ebenso wie Polyester keine eigentliche Verbindung mit den Wassermolekülen ein.“

Punktelastizität

 

„Die Punktelastizität ist ein ganz entscheidendes Kriterium, wenn es darum geht, die richtige Natur-Matratze zu kaufen, bzw. sie so auszusuchen, das man darauf gut schlafen kann. Unter der Punktelastizität einer Matratze versteht man die möglichst proportionale Druckaufnahme (Gewichtsaufnahme), wenn man darauf liegt. Einfach gesagt bedeutet es , das der menschliche Körper seinen Gewichtszonen entsprechend in die Matratze einsinkt, um eine möglichst homogene Gewichtsverteilung zu ermöglichen und eventuelle Problemzonen wie Schulter oder Lendenwirbelbereich optimal zu stützen, bzw. zu entlasten. 100 % Naturlatex hat hier deutliche Vorteile gegenüber Federkernen oder Kaltschäumen, denn es ist von Natur aus sehr dauerelastisch.“

R

Rollrost


„Ein Rollrost ist in der Regel ein Holzlattenrost entweder aus Buchenschichtholzleisten oder massiven Holzleiten. Diese Leisten werden z.B. bei dormiente auf ein gewebtes Baumwollband geflochten. Dieser Rollrost wird dann als Lattenrost im Bett verwendet. Er ist eine der einfachsten und preiswertesten Möglichkeiten, eine Auflage für eine Matratze im Bett zu schaffen.“

Rückenlage


„Schläft ein Mensch vornehmlich auf dem Rücken, bezeichnet man diese Schlafhaltung Rückenlage, im Gegensatz zur Seiten-oder Bauchlage. Rücken- und Seitenlage benötigen in der Regel aus anatomischen und orthopädischen Gründen anpassungsfähige Matratzen, wie z.B. Natur-Latexmatratzen, im Gegensatz zur Bauchlage , die doch festere Matratzen erfordert.“

S

Schadstoff


„Schadstoffe sind in Bezug auf die Natur-Matratzennutzung Stoffe, die einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben. Ebenso sind damit Stoffe gemeint, die einen schädlichen Einfluss auf die Umwelt haben und das ökologische Gleichgewicht aus der Balance bringen. Viele Schadstoffe werden in der Landwirtschaft z.B. als Spritzmittel eingesetzt um Schädlinge zu bekämpfen. Insektizide und Pestizide wehren Insekten ab, Fungizide Pilze und Herbizide töten konkurrierende Pflanzen ab. Generell bezeichnet man alle chemischen Stoffe die lebende Wesen abtöten, als Biozide. Vielfach bilden sich in den Pflanzen, die man als Rohstoffe nutzen möchte- z.B. Baumwolle- und deren Ertrag man durch den Einsatz von Spritzmittel erhöhen möchte, Rückstände dieser Gifte, die man dann bei Einsatz dieser Rohstoffe in unseren Produkten als Rückstand wieder findet. Diese Rückstände sind in der Regel ungesund, teilweise sogar krebserregend. Überhöhter Düngemitteleinsatz kann ebenso als Schadstoffeintrag gelten, wenn z.B. Gewässer damit belastet werden und deren ökologisches Gleichgewicht so gestört werden kann, dass sie biologisch tot sind. Das passiert auch mit überdingten und ausgelaugten Böden durch extreme Monokulturen.“

Schadstoffstempel

„dormiente hat vor über 25 Jahren als erster den Schadstoffstempel: Streng Schadstoff kontrolliert- entwickelt. Dieser Schadstoffstempel ist das Zeichen von dormiente, das signalisiert das eine permanente Schadstoffkontrolle aller eingesetzten Rohstoffe stattfindet , um einen möglichst sauberen , rückstandsfreien Rohstoff zu garantieren. Durch die lange Kontinuität dieser von unabhängigen Instituten vorgenommenen Untersuchungen wurde und wird natürlich Einfluss auf die Lieferanten genommen, unbelastete Rohstoffe zu liefern. Man kann daher den Schadstoffstempel als firmeneigenes Qualitätsmanagement betrachten.“

 

 

Schlafsofa


„Das Schlafsofa ist eine Kombination zwischen Bett und Sitzmöbel. Mittels verschiedener Techniken kann man schnell ein Polstersofa in ein Bett verwandeln. Sehr oft werden Schlafsofas auch als Gästebetten benutzt. Ähnlich wie Polsterbetten oder Boxspringbetten werden Schlafsofas mit den verschiedensten Materialien gepolstert und bezogen. dormiente polstert diese Sofas mit natürlichen Rohmaterialien wie reine Schurwolle, Rosshaar oder Baumwolle. Um deren positive Eigenschaften zu nutzen.“

softclose


„Schränke, Kommoden oder Tischchen, deren Schranktüren oder Schubladen leise und sanft schließen, sind mit sogenannten softclose-Beschlägen ausgestattet.“

Synthetische Allergene


„Grundsätzlich unterscheidet man zwischen synthetischen und natürlichen Allergenen. Allergene sind Stoffe, die bei Menschen Allergien auslösen. Das körpereigene Immunsystem löst durch Allergene eine Immunreaktion aus, die sich in unterschiedlichster Form wie Husten, Asthma oder Hautreaktionen ausdrücken kann. Vereinfacht kann man auch sagen, das dass eigene Immunsystem durch Allergene fehlgeleitet wird und diese heftigen gesundheitlichen Probleme auslöst. Eine Pollenallergie ist z.B. eine solche Reaktion. Die eigentlich ungefährlichen Blütenpollen ( natürliches Allergene), an die der Mensch seit Jahrtausenden schon gewöhnt ist, lösen nun bei manchen Menschen die gesundheitlichen Probleme aus. Man vermutet, dass diese fehlerhaften Immunreaktionen durch verschiedenste Umweltfaktoren ausgelöst werden. Landwirtschaftliche Spritzmittel sind schon partiell als synthetische Allergene festgestellt worden.“

T

Tellerrahmen

 

„Klassische Lattenroste sind mit über die Breite des Lattenrostes laufende Einzel-Doppel- oder Dreifachleisten ausgestattet. Die Leisten werden aus verschiedensten Materialen wie Kunststoffen oder Schichtholz hergestellt.

Da sie über die gesamte Lattenrostbreite federn, entwickelte man genauer federnde Rahmen wie z.B. die Tellerrahmen; hier werden die Leisten durch Einzelteller ersetzt. Dadurch erhält man  eine punktgenauere Federung z.B. einzelner Körperpartien. Diese Teller aus Holz oder Kunststoff geben in alle Richtungen ( 360 °) nach, und erlauben so eine bessere Körperanpassung , ganz besonders in Verbindung mit Natur- Latexmatratzen.“

Tencel

 

„Tencel ist ein eingetragener Markenname einer synthetischen Pflanzenfaser. Tencel ist eine Art Viskose und besteht aus reiner Cellulose, die aus Holz gewonnen wird. Diese Cellulose wird mittels einer aufwendigen Technik im Spinndüsenverfahren zu Faserfilamenten verarbeitet. Aus diesen sehr feinen Cellulosefasern kann man nun Garne oder Vliese zur weiteren Nutzung als textilen Rohstoff verwenden. Tencel kann im beschränkten Maß klimaregulierend wirken; außerdem ist es pflegeleichter als z.B. reine Baumwolle, die auch aus Cellulose besteht. dormiente verwendet Tencel z.B. in einigen Decken, die besonders für Allergiker gut geeignet sind. Tencel fühlt sich sehr weich und sanft an, daher nimmt man dieses Materialien gerne als Garnbeimischung von z.B. Matratzenoberstoffen um einen angenehmen Griff zu erzeugen, und um sich angenehm an der Haut anzufühlen.“

U

Unterfederung


„Als Unterfederung bezeichnet man eine federnde Unterkonstruktion einer Matratze. Dies kann ein Holzlattenrost, ein Tellerahmen oder aber ein besonders wirksames System wie das von dormiente entwickelte System 7 sein. Selbst die Unterkonstruktion eine Boxspringbettes oder eines Natur-Boxspringbettes wird als Unterfederung bezeichnet.“

V

Vegan

 

„Vegan kommt von Veganismus, und beschreibt eine Lebensweise, die komplett auf tierische Produkte sowohl in der Ernährung als auch im täglichen Leben verzichtet.“

Verdunstungskälte


„Um vom flüssigen Zustand z.B. von Wasser in den gasförmigen Zustand zu gelangen, muss Wärmeenergie hinzugeführt werden. Wenn wir schwitzen, nimmt das Wasser auf unserer Haut z.B. die Wärme des Körpers auf um in den gasförmigen Zustand zu gelangen. Das Wasser verdunstet und löst dann auf der Haut durch die Entnahme der Wärmeenergie die Verdunstungskälte aus, die uns kühlt.“

W

Wärmerückhaltevermögen


„Das Wärmerückhaltevermögen beschreibt die Isolationsfähigkeit z.B. von Naturdecken oder auch synthetischen Decken aus Polyester. Je nach Aufbau der Decke und welches Füllmaterial eingesetzt wird, können Decken die Körperwärme des Menschen z.B. im Winter gut zurückhalten und dadurch Frieren vermeiden. Besonders gute Isolatoren sind feine Tierhaare, wie z.B. Merinowolle, Kamel-Yak -oder Ziegenhaar, da sie von Natur aus so aufgebaut sind , dass sie selbst bei großer Kälte äußerst gut isolieren und den Körper dadurch warm halten.“

Z

Zirbenholzteller


Siehe auch unter Tellerrahmen; Zirbenholzteller werden aus reinem Zirbenholz hergestellt, weil man die besonders beruhigende Wirkung von massiver Zirbe gerne im Bett haben möchte. Diese Teller werden für die sogenannten Tellerrahmen verwendet, die eine hervorragende Anpassung als Unterfederung besonders bei einer Natur-Latexmatratze erzeugen.