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Kategorie: Gesunder Schlaf

Doppelbett-Matratze: Wie schlafen Paare wirklich besser?

Eine Matratze, zwei Menschen, zwei völlig verschiedene Bedürfnisse für gesunden Schlaf… was kann da schon schiefgehen?

Naja, so einiges. Auf der gemeinsamen Matratze schläft meist eine Person wunderbar, während die andere morgens erst einmal Bestandsaufnahme macht: Rücken? Schulter? Hüfte? Was schmerzt heute? Vielleicht schlafen auch beide schlecht und halten das längst für normal. Zum Glück muss sich niemand damit abfinden, denn es gibt eine smarte Matratzen-Lösung fürs Doppelbett.

Welche Probleme gibt es häufig bei einer gemeinsamen Doppelbett-Matratze?

Viele Paare wählen für ihr Doppelbett eine gemeinsame Matratze, die für beide ungefähr passt. Das klassische Maß dafür sind 180×200 cm. Gewicht, Größe, Körperbau und Schlafposition entscheiden allerdings darüber, welche Unterstützung ein Mensch im Schlaf braucht, damit er sich nachts so richtig erholen kann. Was für eine Person ziemlich gut passt, kann für die andere ziemlich falsch sein.

Das kann sich unter anderem so bemerkbar machen:

  • Schmerzen und Verspannungen nach dem Aufstehen aus dem Paarbett. Gibt die Matratze an den falschen Stellen nach oder ist sie zu fest, führt das zu Fehlhaltungen im Schlaf. Und das hat seinen Preis: Morgens machen sich häufig Schmerzen im Rücken, in der Schulter oder an der Hüfte bemerkbar.
  • Das Einschlafen dauert länger. Auf einer unpassenden Matratze bleibt der Schlafkomfort auf der Strecke. Kein Wunder, dass es dann auch entsprechend lange dauert, eine einigermaßen bequeme Position fürs Einschlafen zu finden und dann ins Land der Träume abzudriften.
  • Die eigenen Bewegungen machen wach. Ist die gemeinsame Matratze für eine Person beispielsweise zu weich, sinkt der Körper zu tief ein. Für jede der bis zu 80 Drehungen im Schlaf, die ein Erwachsener pro Nacht im Schnitt macht, muss der Körper dann Extra-Kraft aufbringen und sich aus der Matratze „herausarbeiten“. Das kann dazu führen, dass die Person nachts mehrfach aus dem Tiefschlaf herausgezogen wird oder sogar aufwacht (und das Spiel mit dem schwierigen Einschlafen wieder von vorne losgeht).
  • Die Bewegungen des Partners im Bett können ebenfalls zu Schlafproblemen führen. Viele Doppelmatratzen übertragen jede Drehung über die gesamte, gemeinsame Liegefläche. Wechselt ein Partner die Schlafposition, spürt der andere das und wacht im schlimmsten Fall jedes Mal auf. Auch unterschiedliche Schlafgewohnheiten können stören: Geht eine Person später schlafen oder steht früher auf, kann eine durchgehende Matratze diese Bewegung an die andere Bettseite weitergeben und den Partner aufwecken.
  • Die verschiedenen Schlafphasen werden immer wieder unterbrochen. Zu den Schlafphasen gehört unter anderem der Tiefschlaf, in dem wichtige Regenerations- und Erholungsprozesse ablaufen. Wird der Körper immer wieder aus diesem Zustand herausgeholt, kann er sich nicht ausreichend regenerieren.
  • Gibt die Matratze im Ehebett unter dem schwereren Partner deutlich stärker nach, kann eine leichte Neigung und eine Kuhle entstehen. Für die leichtere Person bedeutet das: Der Körper rutscht in Richtung Kuhle und verbringt die Nacht damit, seine Position zu halten oder immer wieder eine neue zu finden. Beides ist anstrengend und stört den Schlaf.
  • Ein gemeinsamer Matratzenkern kann nicht auf zwei verschiedene Schlafpositionen abgestimmt werden. Die Liegezonen in der Matratze sind fest angeordnet und sollen in einer gemeinsamen Matratze für beide Partner funktionieren. Das wird schwierig, wenn einer auf der Seite und der andere auf dem Rücken oder dem Bauch schläft. Seitenschläfer brauchen passende Zonen für Schulter und Becken, Rückenschläfer eine verlässliche Unterstützung der Körpermitte und Bauchschläfer mehr Stabilität im Beckenbereich.
  • Selbst wenn beide im Kingsize-Bett die gleiche Schlafposition haben, sind die Liegezonen häufig an den falschen Stellen. Bei einem Menschen mit 1,65 Metern Körpergröße liegt beispielsweise die Hüfte auf einer anderen Höhe als bei einem Menschen mit 1,90 Metern Körpergröße. Passt die unterstützende Zone für die größere Person, liegt die Hüfte der kleineren Person außerhalb dieses Bereichs – und umgekehrt.
  • Einer friert, der andere schwitzt. Die Matratze und ihre Materialien beeinflussen, wie angenehm sich das Bettklima anfühlt und wie gut Feuchtigkeit abtransportiert wird. Bei einer gemeinsamen Matratze bekommen beide Personen denselben Matratzenaufbau und dieselben Materialien, auch wenn einer die Decke bis zur Nase zieht und der andere am liebsten ohne Decke schlafen würde.

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Also lieber zwei Matratzen für das gemeinsame Doppelbett?

Zwei getrennte Matratzen in einem Bettkasten für das Doppelbett sind eine gute Idee: Jeder sucht sich aus, worauf er gut liegt und kann ergonomisch schlafen. Doch die Lösung für das eine Problem schafft ein neues: Die Besucherritze. 

  • Die Besucherritze liegt in der Mitte zwischen den beiden Matratzen. Rücken die Partner zum Kuscheln oder Einschlafen zusammen, kann diese Besucherritze stören.
  •  In der Mitte zwischen den beiden Matratzen kann eine Stufe entstehen, wenn die einzelnen Matratzen unterschiedlich hoch oder verschieden stark gepolstert sind.
  • Und optisch schön finden die Besucherritze eben auch nicht alle.
     

Eine perfekte Matratze für beide Partner, ohne die ärgerliche Besucherritze? Geht das überhaupt?

Klar geht das, sonst wäre das hier ein ziemlich trauriges Ende für den Beitrag 😉.

Für die Lösung stecken zwei individuell ausgewählte Matratzenkerne unter einer Decke – äh, unter einem Bezug. Jede Matratze inklusive Matratzenkern wird passend für die Person ausgesucht, die darauf schläft. Ein gemeinsamer, gut gepolsterter Matratzenbezug umschließt die beiden Matratzen. Weil der Bezug über beide Kerne und ihren Übergang verläuft, bleibt keine offene Besucherritze.

(Hinweis: Voraussetzung dafür ist, dass die Matratzen im Doppelbett die gleiche Höhe haben. Darauf müssen allerdings nicht Sie selbst achten, sondern ein professioneller Schlafberater. Dieser hat die Matratzenhöhen auf dem Schirm.)

Überblick: Wie ist die Partnerlösung aufgebaut?

  • Die Matratzen bestehen aus 100 % Naturlatex und können unterschiedliche Härtegrade oder Liegezonen haben.
  • Je nach Modell ergänzen latexierte Kokosfasern, Zirbe oder Hanf den Aufbau und verändern Festigkeit, Belüftung und Liegegefühl.
  • Der Partner-Matratzenbezug verbindet die einzelnen Matratzen zu einer optisch durchgehenden, gemütlichen Liegefläche.

Welche Vorteile hat die Partnerlösung für erholsamen Schlaf?

  • Jede Person bekommt die Matratze, die zu ihrem Körper passt. Härtegrad, Liegezonen und Kernaufbau werden für beide Seiten getrennt ausgewählt und Kompromisse beim Thema Schlaf sind endlich vom Tisch.
  • Schmerzen und Verspannungen wird vorgebeugt. Die eine Matratze kann beispielsweise der Schulter in Seitenlage genügend Platz geben, während die andere den Körper in Rücken- oder Bauchlage passend unterstützt. So verteilt sich der Druck besser und der Körper liegt natürlicher. Der ergonomische Liegekomfort ist die beste Voraussetzung dafür, dass Schmerzen und Verspannungen gar nicht erst entstehen.
  • Auch das Ein- und Durchschlafen kann leichter werden. Wer bequem liegt, muss sich zum Einschlafen nicht etliche Male drehen. Wenn der Matratzenkern zum Körper passt, geht auch das nächtliche Umdrehen leichter und ohne aufzuwachen. Naturlatex so punktelastisch, dass man dafür kaum Kraft aufwenden muss. Dadurch nimmt man die eigenen Bewegungen weniger wahr und kann tiefer weiterschlafen.
  • Der Bettnachbar bekommt nicht jede Bewegung des Partners mit. Unter dem gemeinsamen Bezug liegen zwei getrennte Matratzenkerne. Dadurch werden Drehungen des Partners weniger spürbar als bei einer durchgehenden Matratze.
  • Zwei individuelle Matratzen fühlen sich trotzdem an wie eine. Durch den versteppten Bezug gibt es zwei unabhängige Bettseiten, aber keine offene Besucherritze in der Mitte.
  • Auch individuelle Wünsche für das Schlafklima lassen sich berücksichtigen. Je nach Modell kann eine Seite beispielsweise aus reinem Naturlatex bestehen, während die andere Seite durch eine zusätzliche Kokoslage mehr Festigkeit bekommt. Auch die Belüftung der Matratze und das Wärmemanagement können auf die einzelnen Partner angepasst werden. Gut zu wissen: Die dormiente-Matratzen werden aus ausgewählten Naturmaterialien gefertigt und sind handmade in Germany.

Partnermatratzen und Beratung in maßgeschneidert? Gibts beim dormiente-Fachhändler.

Ein dormiente-Fachhändler in Ihrer Nähe nimmt sich Zeit für beide Partner und findet mit Ihnen heraus, wie beide Matratzen aufgebaut sein sollten. Was stört Sie an der aktuellen Matratze? In welcher Position schlafen Sie am liebsten? Frieren Sie nachts schnell oder ist eher das Gegenteil der Fall? Beide Partner können unterschiedliche Matratzenkerne in verschiedenen Härtegraden und Liegepositionen ausprobieren und fühlen, was den größtmöglichen Komfort bringt.

Vor Ort hilft zusätzlich eine genaue Körpervermessung, die passende Matratze zu finden. Das Team beantwortet außerdem gerne alle Fragen rund um die Produktdetails, zur Matratzengröße oder Sondergrößen. Auch die passenden Produkte wie Lattenrost und Bettgestell finden Sie bei einem dormiente-Fachhändler in Ihrer Nähe.

Wäre vielleicht doch ein Einzelbett die richtige Entscheidung fürs Schlafzimmer? Dafür entscheiden sich tatsächlich immer mehr Paare. Was es mit Sleep Divorce auf sich hat, erfahren Sie in unserem Beitrag.

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